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Pinterest wird immer wichtiger im Online-Marketing. Darum ist es nicht verwunderlich, dass auch einige Falschaussagen über Pinterest kursieren. Wir wollen heute die gängigsten widerlegen.

11 Falschaussagen und Gerüchte über Pinterest und die Gegenargumente

#1 Pinterest ist für mein Unternehmen/meinen Blog nicht geeignet

Viele denken, dass Pinterest nur für Rezepte, Kleidung oder DIY geeignet ist. Diese haben es natürlich einfacher, schnell Erfolge zu verzeichnen. Sie werden aber überrascht sein, dass (fast) jede Branche auf Pinterest erfolgreich sein kann, wenn das Thema strategisch behandelt wird!

Überlegen Sie sich, welche Fragen Ihre Kunden oder Leser häufiger stellen. Und dann formulieren Sie eine Liste an Antworten darauf. Schon haben Sie die richtigen Inhalte für Pinterest!

Denn Pinterest funktioniert toll, wenn Sie Ihren Kunden oder Lesern einen Mehrwert bieten und diese einen Nutzen daraus ziehen. Und genau das klappt für (fast) jede Branche!

#2 Pinterest ist nur für Frauen

Die zweite Falschaussage über Pinterest betrifft das Geschlecht. Der Großteil der Nutzer auf Pinterest sind Frauen, darum wird fälschlicherweise angenommen, dass auch nur Frauenthemen auf Pinterest funktionieren: „Ach, das ist ja nur für die Strick- und Häkelfraktion!“

Pinterest steckt jedoch sehr viel Energien in Wachstum und Reichweite und seit dem Börsegang gibt es die Promoted Pins in immer mehr Ländern.

Der Algorithmus wird stetig weiterentwickelt und verbessert und an das Verhalten der Nutzer angepasst. Bekam man früher die Pins nach Aktualität im Feed angezeigt, so ist das heute nach Relevanz. Das basiert auf Ihrem Pinverhalten und einigen anderen Faktoren.

Das bedeutet auch, dass jeder Nutzer andere Ergebnisse angezeigt bekommt!

Aktuell sind auch große Zuwachsraten bei Männern zu verzeichnen und auch in der Facebook Gruppe zum Thema Pinterest sind einige Männer sehr aktiv.

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Thema bei der richtigen Zielgruppe ankommt, machen Sie einen schnellen Test: Durchsuchen Sie Pinterest nach ähnlichen Accounts und Pins und prüfen Sie, ob mit diesen Inhalten interagiert wird.

Was Sie aber auf jeden Fall beachten sollten: Männer möchten auf Pinterest anders angesprochen werden als Frauen! Bedenken Sie das bei der Erstellung Ihrer Pins.

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#3 Den Zeitaufwand ist es nicht wert

Man kann Pinterest mit Routine und den richtigen Tools mit nur rund einer Stunde Zeitaufwand in der Woche betreiben und trotzdem in den Zahlen sehen, dass es sich wirklich lohnt. Es ist Arbeit – wie jeder Marketingkanal. Doch im Gegensatz zu Facebook oder Instagram verschwinden Ihre schönen Inhalte nicht nach kurzer Zeit im Nirvana, sondern brauchen oftmals sogar Zeit, um zu reifen.

Zugegebenermaßen kann man auf Pinterest auch extrem viel Zeit verbringen, wenn man nicht aufpasst. Dafür lesen Sie einfach unsere Tipps zum Zeitsparen.

Mit den richtigen Tools können Sie Pinterest richtig organisieren und Traffic auf Beiträge erhalten, die schon monatealt sind.

Und mit der richtigen Strategie schaffen auch Sie es einfach, dass Pinterest zu Ihren Top-Trafficbringern gehören kann. Melden Sie sich doch einfach am Ende des Beitrags für unseren kostenlosen E-Mail-Kurs an!

#4 Auf Pinterest funktionieren nur tolle Fotos

Natürlich funktionieren wunderschöne Fotos von Top-Fotografen auf Pinterest ganz wunderbar. Doch auch wenn Sie kein Fotograf oder Grafiker sind, können Sie mit den richtigen Pins Erfolge erzielen.

Sogar Pins ohne Fotos funktionieren großartig! Textbasierte Pins werden sehr gut angenommen, da diese auf einen Blick erfassen lassen, worum es in dem Beitrag geht. Richtig gemacht haben diese eine gute Klickrate und bringen so enorme Zugriffe auf Ihre Webseite.

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#5 Hashtags sind wichtig auf Pinterest

Hashtags – also Wörter mit der Raute (#) davor – sind auf Twitter und Instagram sehr populär. Aber wie sieht es mit Hashtags auf Pinterest aus?

Pinterest ist eine Suchmaschine und funktioniert ebenso wie Google mit Suchbegriffen. Daher brauchen Sie keine Hashtags, um besser oder öfter in der Suche aufzutauchen.

Probieren Sie es selbst aus und geben Sie in das Suchfeld Begriffe mit und ohne Hashtags ein. Sie werden sehen, dass die Ergebnisse ohne Hashtags besser passen. Lesen Sie hier im Hashtag Guide, wie Sie Hashtags auf Pinterest richtig einsetzen.

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#6 Mehr Pins = mehr Reichweite

Eine der Falschaussagen über Pinterest betrifft die Häufigkeit des Pinnens. Manche meinen, dass mindestens 50 Pins gepinnt werden sollten, andere denken, wenn sie zuviel pinnen, würde das die Follower abschrecken.

Zu den essentiellen Dingen auf Pinterest gehören:

  • gute Inhalte und
  • Regelmäßigkeit.

Wenn Sie also darauf achten, dass Sie nur Inhalte mit Mehrwert pinnen und dies regelmäßig (=täglich) tun und auch auf die Relevanz achten, dann werden Ihre Followerzahlen und Ihre Reichweite steigen.

Bei der Regelmäßigkeit kann Sie beispielsweise Tailwind unterstützen. Das Tool hilft Ihnen über den Tag verteilt zu pinnen und gibt dadurch Pinterest das Signal, dass Sie ein aktiver und regelmäßiger Pinner sind.

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#7 Nur hohe Followerzahlen bringen Erfolg

Vor der Einführung des Smart Feeds – also des Pinterest Algorithmus – mag diese Aussage richtig gewesen sein. Dadurch, dass Pinterest jedoch jetzt jedem Nutzer ein anderes Ergebnis in seinem Feed zeigt, ist die Anzahl der Follower sekundär. Denn Nutzer bekommen Inhalte gezeigt, die für sie relevant sind.

Der Schlüssel ist im Feed und in der Suche aufzutauchen und das gelingt mit einem guten Profil und guten Inhalten auch mit weniger Followern.

Unser Tipps für Sie: Optimieren Sie Ihr Profil, Ihre Boards und Ihre Pins und pinnen Sie bei den richtigen Gruppenboards mit.

#8 Nur manuelles Pinnen bringt Erfolg

In vielen Gruppen wird oft diskutiert, dass Pins, die manuell gepinnt werden, eine höhere Reichweite haben als Pins, die über Scheduling-Tools wie Tailwind gepinnt werden.

Das kann ich nicht bestätigen. Pinterest ist eine Suchmaschine und den Unterschied machen Qualität, Kontinuität und Keywords.

Natürlich können Sie manuell pinnen! Doch wenn Sie Pinterest nicht als Ihr Business betreiben, sondern als Marketingkanal und wenn Sie das nicht als Hobby sehen, dann wird Ihnen vermutlich auch die Zeit fehlen, zu den optimalen Zeiten über den Tag verteilt regelmäßig zu pinnen.

Wenn Sie ein Planungstool verwenden, achten Sie auf jeden Fall darauf, dass Sie eines nutzen, das auch offizieller Partner ist.

#9 Gruppenboards sind unbedingt nötig vs. Pinterest bestraft Gruppenboards

Hier gleich zwei Mythen zum Thema Gruppenboards.

  1. Gruppenboards sind unbedingt nötig: Sie können Ihren Account strategisch auch ohne Gruppenboards betreiben! Vor allem, wenn Sie nur eigene Inhalte pinnen möchten (auch das ist natürlich möglich), werden Sie an Gruppenpinnwänden schwer teilnehmen können. Die meisten haben die Regel, dass für einen eigenen Pin, ein fremder weitergepinnt werden sollte. Sie müssen nicht „auf Biegen und Brechen“ Gruppenboard nutzen. Sie helfen natürlich, wenn sie passend und relevant sind.
  2. Pinterest bestraft Gruppenboards: Lange Zeit wurde empfohlen an möglichst vielen Gruppenboards teilzunehmen, damit die Reichweite schnell erhöht wird. So haben viele ungeprüft alle Pins auf alle Gruppenboards gepinnt – egal, ob sie passten oder nicht. Pinterest möchte aber nur Pins anzeigen, die einen Mehrwert für den Nutzer haben. Dazu gehört unpassender und sich wiederholender Content nicht. Gruppenboards haben nach wie vor ihren wichtigen Platz auf Pinterest. Nehmen Sie jedoch nur an solchen teil, die auch wirklich zu Ihren Inhalten passen.

Hier finden Sie drei grundlegende Beiträge zum Thema Gruppenboards:

#10 Rich Pins sind kontraproduktiv für den Traffic

Vor allem in Foodbloggerkreisen geht teilweise das Gerücht herum, dass Rich Pins für den Traffic kontraproduktiv seien.

Rich Pins bieten mehr Informationen am Pin = Sie haben mehr Chancen Keywords zu zeigen = mehr Keywords für die Suchmaschine Pinterest.

Manche meinen, dass diese zusätzlichen Informationen (bei Rezept-Pins können das die gesamten Zutaten sein) Nutzer davon abhalten, auf den Pin zu klicken.

Das kann natürlich sein, wenn das Rezept eine Zutat enthält, die der Nutzer nicht zu Hause hat oder nicht mag. Es kann hier viele Gründe geben. Doch anders gesehen: was bringt der Klick eines Nutzers, der nur Sekunden auf der Seite verbringt und sofort wieder weg ist?

Sehen Sie den Pin als Versprechen an Ihren zukünftigen Leser oder Kunden: zeigen Sie am Pin das, was ihn erwartet. So sinkt das Risiko, dass die Verweildauer sehr gering ist. So steigen aber die Chancen, dass der Nutzer länger auf Ihrer Seite bleibt. Das steigert das Vertrauen und wird von vielen Algorithmen (z.B. Facebook) berücksichtigt.

#11 Für Reichweite muss man zahlen

Mit der Einführung der Promoted Pins kam kurz danach der Aufschrei: „Hilfe! Meine Reichweite ist zurückgegangen – müssen wir jetzt alle zahlen?“

Mit den Pinterest Ads wurde Pinterest auch für Agenturen und viele andere Unternehmen plötzlich interessant. Und die Zahl der Nutzer stiegt auch im deutschsprachigen Raum stark an.

Mehr Contentersteller bedeutet auch mehr Mitbewerb!

Der Schlüssel zum Erfolg ist nach wie vor die Qualität Ihrer Pins. Optimieren Sie Ihre Pin-Grafiken, verbessern Sie Ihre Keywords und heben Sie sich von den anderen ab. Wenn Sie bei allem, was Sie tun, an Ihren Wunschkunden denken und wie Sie ihm helfen können, sind Sie auf dem richtigen Weg.

Wann immer Sie über Gerüchte stolpern: suchen Sie nach der Wahrheit! Fragen Sie in der Facebook-Gruppe.

Pinterest ist im Internet und das Internet ändert sich täglich. Eine Information muss auch nicht falsch sein, sondern kann schlichtweg veraltet sein. Ebenso bedeutet es nicht, dass Dinge, die bei Nutzer XY so sind, bei Ihnen genauso sein müssen. Jeder Account und jede Zielgruppe ist unterschiedlich. Entwickeln Sie Ihre eigene Strategie und prüfen Sie die Zahlen regelmäßig!

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