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Gruppenboards gehören seit langem zu einer guten Pinterest Strategie dazu. Was sich aber geändert hat und worauf Sie für 2019 achten sollten, erfahren Sie hier.

Die richtige Strategie für Ihre Pinterest Gruppenboards 2019

Was ist ein Gruppenboard?

Gruppenpinnwände wurden von Pinterest erfunden, damit mehrere Pinner für Projekte zusammenarbeiten können. Das ist auch die ursprüngliche Bedeutung! Sehr beliebt sind Gruppenboards beispielsweise in der Hochzeitsplanung.

Es gibt einen Inhaber, der andere Nutzer zum Mitpinnen einladen kann und so können Ideen gemeinsam gesammelt werden.

>>>Lesen Sie hier, wie Sie Gruppenboards finden.

Was hat in der Vergangenheit bei Gruppenboards gut funktioniert?

Gruppenpinnwände haben den Vorteil, dass Ihr Pin auch von den Followern des Gruppenboards gesehen werden kann. Und das sind meistens nicht dieselben, die Ihnen folgen. So konnten Sie in der Vergangenheit eine hohe Reichweite erzielen, indem Sie bei vielen Gruppenboards teilgenommen haben.

Das haben natürlich – beginnend aus US – die großen Blogger und Content Creator für sich genutzt und haben massenhaft auf Gruppenpinnwände gepinnt.

Viele große Gruppenboards mit mehreren 100 oder sogar Tausenden Mitgliedern sind so zu wahren Spam-Maschinen geworden. Vor allem, wenn ohne Regeln wahllos irgendwelche Pins zu unterschiedlichsten Themen auf einer Pinnwand versammelt sind.

Da dies aber komplett gegen die ursprüngliche Intention von Pinterest geht, wurde der Algorithmus für Gruppenpinnwände Ende 2018 geändert! Quelle

So finden Sie Ihre Strategie für Gruppenpinnwände auf Pinterest

Gruppenboards sind noch immer wichtig! Doch wählen Sie Ihre Teilnahmen zukünftig sorgfältig aus und analysieren Sie die Gruppenboards regelmäßig.

Prüfen Sie,

  1. ob das Gruppenboard für Sie gut funktioniert und ob Ihre Pins auch weitergepinnt werden.
  2. ob die Inhalte gut und nicht spammy sind.
  3. ob der Inhalt relevant für Ihr Profil ist und dazu passt.

Achten Sie besonders darauf, die generischen Gruppenpinnwände zu prüfen! Also jene, wo es keine klare thematische Ausrichtung gibt, sondern darauf Food, Erziehung, Mode und vieles mehr gepinnt wird.

Wenn Sie Tailwind verwenden, gibt es einen eigenen Analyse-Bereich, der Ihnen hier wunderbar weiterhilft. Doch auch ohne Tailwind können Sie mit den Pinterest Analytics herausfinden, welche Pinnwände gut funktionieren.

Gehen Sie dabei nach folgenden Fragen vor:

  • Wie ist das Verhältnis zwischen Mitpinnern und Followern? Normalerweise funktionieren Boards mit wenig Mitpinnern und mehr Followern besser.
  • Wie schnell „drehen“ sich die Inhalte? Schnell drehende Gruppenboards mit vielen Mitgliedern haben meist eine geringe Repin-Rate.
  • Ist das Gruppenboard relevant für meine Inhalte?
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Die Pinterest Analytics geben Ihnen beim Verhältnis Impressions – Klicks – Repins ebenfalls einen guten Einblick.

Wenn die Gruppenpinnwände in der Liste weit oben auftauchen und ein gutes Verhältnis haben, dann können Sie auf jeden Fall dabei bleiben.

Bringt Ihnen das Gruppenboard über einen längeren Zeitraum weder Repins noch Klicks? Dann treten Sie aus!

Keine Sorge, Sie verlieren keine Follower, denn die Follower des Gruppenboards sind nicht Ihre eigenen. Sie können nichts verlieren, was Sie nicht haben.

Konzentrieren Sie sich auf gut funktionierende Gruppenboards und erstellen Sie mehr eigene Boards, wo Ihre Pins passen. Und schlussendlich: konzentrieren Sie sich auf das Erstellen wirklich hochwertiger Inhalte mit klickstarken Grafiken.

Sie sind jetzt schon eine Zeit auf Pinterest, kennen die wichtigsten Faktoren und wissen aber, dass da noch viel mehr geht? Dann melden Sie sich für den Pinterest Online Workshop für Fortgeschrittene an!

Gruppenboard Strategie 2019