Pinterest wird ein immer wichtigerer Marketingkanal. Mit 250 Millionen Nutzern weltweit und sensationellen Ergebnissen sollte es auch in Ihren Marketing-Mix gehören. Hier finden Sie 5 Pinterest Fakten, die Sie unbedingt wissen sollten.

5 Pinterest Fakten, die Sie unbedingt wissen sollten

#1 Pinterest ist eine Suchmaschine

Wenn Sie glauben, Pinterest ist einfach ein weiterer Social Media Kanal, dann haben Sie sich leider getäuscht! Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine. Darum sollten Sie das Netzwerk auch als Suchmaschine „behandeln“. So wie Suchmaschinenoptimierung – kurz SEO – für Google und Co wichtig ist, so ist SEO auch für Pinterest essentiell.

Machen Sie zu Beginn also eine Keyword-Recherche und achten Sie darauf, dass die wichtigsten Keywords in

  • Ihrem Profilnamen
  • Ihren Boardnamen und Boardbeschreibungen
  • Ihren Pintiteln und Pinbeschreibungen enthalten sind.

Pinnen Sie Ihre Pins zuerst auf Boards, die zum Thema passen und erst zum Schluss auf generische Gruppenboards.

Da das Thema SEO auf Pinterest zu den wichtigsten Säulen zählt, finden Sie hier ein eBook, das das Thema ausführlich erklärt und die einzelnen Schritte beschreibt.

#2 Follower sind nebensächlich

Da Pinterest eine visuelle Suchmaschine ist und kein weiterer Social Media Kanal, sind Follower eine schöne Sache, aber nebensächlich. Ihre Pins werden durch die Suche gefunden bzw. im Feed angezeigt, weil sie dazu passen. Und nicht, weil Sie so viele Follower haben.

Tatsächlich werden die meisten Pins wesentlich mehr Nutzern angezeigt als Sie Follower haben. Im besten Fall ist der Wert zig-fach höher. Es gibt Accounts mit weniger als 1.000 Followern, die pro Monat mit ihren Pins Millionen Nutzer erreichen.

Wenn Sie daher Zeit in SEO investieren, können Sie es auch mit wenig Followern schaffen, dass Ihre Inhalte von hundert-tausenden Nutzern gesehen werden.

Um über Pinterest Traffic zu erhalten, erstellen Sie klickstarke Grafiken. Erfahren Sie hier, wie Sie die Menschen zum Klicken bringen.

#3 Betrachter sind nebensächlich

Menschen lieben Zahlen, weil diese vergleichbar sind. Doch schon im Punkt 2 konnten Sie erkennen, dass Follower auf Pinterest nicht wichtig sind.

Ebenso sekundär ist die momentan in den Fokus gerückte Zahl der monatlichen Betrachter.

Sie können eine hohe Reichweite haben – denn das sagen die monatlichen Betrachter aus – aber dennoch wenig Traffic auf Ihrer Webseite. Doch im Endeffekt ist es genau das, was zählt! Ihr Ziel sollte sein, dass Ihre Pins nicht nur weitergepinnt werden, sondern dass auch darauf geklickt wird!

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Lesen Sie hier, einen ausführlichen Beitrag zum Thema, warum die Zahl der Betrachter wertlos ist.

Erstellen Sie Pins mit guten Bildern, Grafiken und Texten. Machen Sie die Menschen neugierig, sodass sie darauf klicken und lenken so den Traffic auf Ihre Webseite. Zum Erstellen von Pins gibt es großartige Tools, mit denen Sie schnell professionelle Grafiken erstellen.

#4 Gruppenboards sind wichtig, aber nicht alles

Gruppenboards sind für Content-Ersteller eine wichtige Sache. Denn sie sorgen dafür, dass Inhalte schnell an eine größere Anzahl an Nutzern kommen. Doch Content Ersteller haben Gruppenboards eben genau dafür benutzt und nicht als das, wofür sie ursprünglich von Pinterest gedacht waren. Gruppenboards sollten der Zusammenarbeit dienen und nicht der Reichweitensteigerung.

Das bedeutet jetzt nicht, dass Gruppenboards nicht mehr wichtig sind. Die Gruppenboards sollten nur weise ausgewählt werden.

Achten Sie darauf, dass die Gruppenboards aktiv sind und zum Inhalt passen. Wenn Sie Pins zuerst auf generische Gruppenboards pinnen, vermindern Sie den Wert Ihres Pins. Indem Sie Pins zuerst auf relevante eigene Boards und Gruppenboards pinnen, helfen Sie Pinterest, Ihren Inhalt einzuordnen und den richtigen Zielgruppe zu zeigen.

Das bedeutet, wenn Sie einen Pin über eine Reise in den Yellowstone Nationalpark haben, sollten Sie ihn nicht in ein Gruppenboard „deutschsprachige Blogger“ pinnen. Denn dort gibt es kein festgelegtes Thema. Pinnen Sie ihn besser zuerst in ein Board wie „Nationalparks USA“ oder „Reisen USA“.

Wenn Sie Tailwind nutzen, werfen Sie regelmäßig einen Blick in die „Board Insights“. Prüfen Sie den Engagement Score der Gruppenboards und überdenken Sie eine Teilnahme, wenn die Zahlen nicht zufriedenstellend sind.

Wie Sie Gruppenboards analysieren können, erfahren Sie hier.

#5 Pinterest liebt frischen Content

Pinterest lebt von den Content Erstellern und möchte regelmäßig neue Inhalte. Ohne Content Ersteller würde Pinterest lange nicht so existieren, wie es das tut.  Neue Pins werden daher favorisiert.

Erstellen Sie mindestens einmal pro Woche frischen eigenen Content.

Sie müssen nicht jede Woche einen neuen Beitrag posten, aber eine neue Grafik oder sogar eine neue Beschreibung kann Wunder wirken. Pinterest selbst empfiehlt, mehrere Pins zu einem Beitrag (oder einem Produkt) zu erstellen.

Ändern Sie bei einer neuen Grafik nicht nur die Bilder, sondern probieren Sie auch immer wieder andere Texte am Pin und in der Beschreibung. Nach ein paar Wochen analysieren Sie die unterschiedlichen Pins zu einem Beitrag und versuchen Sie daraus Strategien für die Zukunft abzuleiten.

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