Tipps für Foodblogger
Foodblogger können mit Pinterest riesigen Traffic für Ihre Webseite generieren. Wir haben erfolgreiche Foodblogger nach ihren Erfolgsrezepten für Pinterest befragt und die besten Tipps zusammengestellt.

Die besten Pinterest Tipps für Foodblogger von erfolgreichen Foodbloggern

KochTrotz – Genuss trotz Einschränkungen

Stefanie Grauer vom Foodblog Kochtrotz nutzt Pinterest seit 2011 als Rechercheplattform. Für ihre Webseite nutzt sie Pinterest aber erst seit Mai 2017 aktiv. Im Moment investiert sie rund drei Stunden pro Woche in die Erstellung der Grafiken und die Befüllung der Boards.

Der Anteil des Traffics, der über Pinterest auf ihren Foodblog kommt liegt aktuell bei 35%.
KochTrotz Pinterest Account

Steffis drei Top-Tipps für die Boards, die ein Foodblogger auf Pinterest haben sollte:

  1. Ein Board, das klar kennzeichnet, dass es die eigenen Blog-Rezepte sind.
  2. Weitere thematisch passende Boards mit Pin-Sammlungen, möglichst auch international.
  3. Thematisch passende Gruppenboards.

Die Düsseldorferin rät auch allen, sich gleich zu Beginn intensiver mit Pinterest zu beschäftigen und sich auch über ein gutes Pin-Design Gedanken zu machen. Ihr erfolgreichster Pin zeigt auch sehr schön, dass sie alle wichtigen Dinge für den Erfolg auf Pinterest beherzigt.

Ihr persönlicher Tipp lautet jedoch:

Lass Dich nicht so sehr vom Hype überrennen. Pinne mit Deiner eigenen Geschwindigkeit und bleib authentisch!

 

Der Backrezepte Blog

Bärbel Schellenberg nutzt Pinterest für den Backrezepte Blog seit Jänner 2016. Doch erst seit April 2017 pinnt sie täglich. Davor hatte sie 135 Follower und jetzt knapp sechs Monate später verzeichnet ihr Account bereits mehr als 1.070 Follower.

Backrezepte Blog Pinterest AccountEntsprechend hat sich auch der Traffic von Pinterest entwickelt! Bei den Social Media Verweisen auf ihrer Webseite kann Pinterest 98% für sich verbuchen. Kein Wunder! Hat doch ihr aktuell erfolgreichster Pin mehr als 50.000 Interaktionen!

Drei bis vier Stunden pro Woche investiert sie in die Pflege ihres Pinterest Accounts. Ihr wichtigstes Board ist für sie das Board mit ihren eigenen Pins. Dort lädt sie ihre eigenen Grafiken hoch und verteilt die Pins in die Gruppenboards. Seit sie so strategisch pinnt, steigen die Zugriffszahlen auf ihre Seite kontinuierlich.

Ihre wichtigsten Tipps für Foodblogger auf Pinterest:

  1. Nutz Pinterest sofort!
  2. Investiere Zeit in die Grafiken. Mach sie hochformatig und gestalte sie interessant.
  3. Nimm an Gruppenboards teil.
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Mein persönlicher Tipp ist eigentlich etwas Selbstverständliches für Blogger. Seid offen und teilt die Inhalte anderer. Gerade bei Pinterest wird dies sehr belohnt. So machst du dein Board interessanter und kannst durch die Pins anderer mehr Content bieten. Ganz wichtig ist die Qualität der Bilder und auch schöne und ansprechend gestaltete Grafiken. Seid auch mal witzig oder einfach anders. Die Bilder können mit einem interessanten Spruch auch aufgelockert werden.

 

Reisegabel

Benjamin Maasz ist leidenschaftlicher Bäcker, Konditor und Patissier. Nach einigen Jahren auf Kreuzfahrtschiffen teilt er auf seinem Blog Reisegabel seine Rezepte aus aller Welt. Angemeldet ist er bei Pinterest seit rund zwei Jahren und nutzt es seit Anfang 2017 intensiver.

Die ein bis zwei Stunden pro Woche, die er investiert, zeigen sich ganz deutlich in den Zahlen der Social Media Verweise:

  • 2016: Anteil am Traffic 25%. Davon 84% Facebook, 12% Pinterest und 4% Instagram.
  • 2017: Anteil am Traffic 35%. Davon 88% Pinterest, 11% Facebook und 0,5% Instagram.

Sein erfolgreichster Pin im Moment sind die Mohnkekse:

Reisegabel Rezept Mohnkekse

Benjamins Tipp für Pinterest Neulinge unter den Foodbloggern:

  • Pinne nicht alles auf einmal, sondern verteile Deine Pins über die Woche.
  • Sei aktiv in Gruppenboards.

 

Pinterest ist nicht nur gut um seine eigenen Rezepte unter die Leute zu bringen, sondern man kann sich auch super Ideen holen.

 

Pastamaniac

Sabine Sikorski liebt Pasta. Darum gibt es ihre gesammelten Rezepte in ihrem Foodblog Pastamaniac. Sie nutzt Pinterest bestimmt schon fünf Jahre als Rezepteablage. Die visuelle Darstellung hat sie von Anfang an für alles, was sie nachkochen wollte, gereizt.

Seit mehr als einem Jahr nutzt sie Pinterest strategisch für ihren Blog mal mehr mal weniger. In exzessiven Phasen können das schon zwei ganze Tage pro Woche werden. Dank Tailwind kann sie es sich leisten manche Wochen gar nichts zu machen.

Pastamaniac Pinterest AccountPinterest steht am Trafficanteil immer an zweiter Stelle und manchmal sogar noch vor Google an erster Stelle.

Heute würde sie ihre Boards von Anfang an strategischer aufziehen. Wenn man auf ein Thema wie Pasta spezialisiert ist, lohnt sich hier die Unterteilung in „vegetarisch“, „Geflügel“, „Fleisch“, aber auch in die einzelnen Jahreszeiten, und teils sogar in Zutaten wie „Pilze“ oder „Kürbis“. Aus SEO-Gründen steht bei Sabine Sikorski jedoch auch immer Pasta davor.

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Für Sabine ist die Teilnahme an Gruppenboards sehr wichtig, darum verrät sie hier ihre Top-Gruppenboards:

  • Rezeptebuch-Foodbloggerboard: Das Board gehört zum Team von Rezeptebuch, das es schon seit 2009 gibt, und wurde irgendwann mit der großen Blogroll von Köstlich&Konsorten zusammengelegt.
  • Vernetzt euch || Food: Die Betreiberin dahinter habe ich mal kennengelernt – super nett! Das war eines meiner ersten Gruppenboards, und ich mag einfach den Gedanken des Vernetzens dahinter. Denn das sollten Blogger noch viel stärker machen.
  • Blogger – Pasta & Pesto: Das Board ist nach meinem eigenen Pasta-Board entstanden, und eigentlich sollte ich deshalb sauer sein. Aber ehrlich – mehr Pasta – mehr Auswahl – mehr gutes Essen! Also: Mitpinnen!
  • Und für alle Pastafans, natürlich mein Board „Pasta – die besten Bloggerrezepte“. Das betreibe ich ganz uneigennützig, damit ich immer die tollsten Rezepte direkt ins Haus geliefert bekomme.

 

Fangt an zu pinnen, wenn ihr das noch nicht macht. Lasst euch inspirieren und vernetzt euch mit anderen Bloggern. Und habt Spaß dabei, das ist ganz wichtig. Klar ist Pinterest aktuell eine sehr gute Möglichkeit, um strategisch zu wachsen. Nutzt es trotzdem aber auch privat und entdeckt die vielen, tollen Sachen, die sich dort für euch präsentieren.

 
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