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Boardbooster oder Tailwind - welches Planungstool macht Sinn?Wenn Sie sich mit Pinterest beschäftigen, haben Sie sicher schon von Boardbooster und Tailwind gehört. Die beiden Planungstools spalten das Lager der Pinterest-Fans. Lesen Sie hier die Vorteile und Nachteile.Spricht man mit Pinterest-Nutzern, kommt schnell die Sprache auf Plaungstools. Und dabei fallen sofort die Namen Boardbooster und Tailwind. In unserer Pinterest-Gruppe gibt es Fans für beide.

Vorteile + Nachteile von Boardbooster und Tailwind

Beide Tools nehmen Ihnen auf jeden Fall viel Arbeit ab, darum sollten Sie sich zumindest für eines entscheiden. Neben den Grundfunktionen, die bei beiden vorhanden sind, hat jedes Vorteile gegenüber dem anderen.

Da jeder ein wenig anders arbeitet, kann den Ausschlag ebenso die Bedienbarkeit geben. Und auch hier spalten sich die Lager, denn für die einen ist Boardbooster selbsterklärend und Tailwind superkompliziert. Für die anderen ist es genau umgekehrt.

Darum sollten Sie bei beiden Tools die kostenlosen Testphasen nutzen und sich so selbst ein Bild machen.

Achtung: Boardbooster wurde mit Juni 2018 eingestellt!

Die 3 wichtigsten Vorteile von Boardbooster

  1. Gestaffeltes Pricing: Je nachdem wieviel Sie über Boardbooster pinnen möchten, so viel bezahlen Sie. Die günstigste Variante startet bei $5 für 500 Pins pro Monat – für Einsteiger optimal.
  2. Looping: Mit der Loopingfunktion können Sie automatisch alten Content neu pinnen lassen. Die so entstandenen Duplikate kann man ebenfalls automatisch löschen lassen.
  3. Kampagnen: Die Kampagnenfunktion pinnt automatisch von einem definierten Board auf andere definierte Boards.

Boardbooster legt für jedes Board, auf das es pinnen soll, ein geheimes Board an. Der Vorteil dabei ist, dass Sie auch über die normale Pinterest-App diese geheimen Boards befüllen können, wann immer Sie Zeit haben. Boardbooster pinnt die gesammelten Pins dann für Sie nach den eingestellten Kriterien. Bei großen Accounts mit vielen Boards kann das jedoch schnell unübersichtlich werden, weil ja jedes Board dann zwei Mal vorhanden ist.

Eine ausführliche Anleitung für Boardbooster finden Sie hier.

Alleine die Looping-Funktion wäre für uns ein Grund, Boardbooster zu nutzen, denn sie ist die $5 auf jeden Fall wert. Und die Kampagnenfunktion ist ebenfalls ein riesen Vorteil, wenn man sein Pinnen mehr automatisieren möchte.

Die 3 wichtigsten Vorteile von Tailwind

  1. Flat-Rate: Wenn Sie viel pinnen, kostet es nicht mehr. Mit dem Kauf der Jahreslizenz können Sie pinnen, so viel sie möchten.
  2. Browser-Extension: Mit der Browsererweiterung von Tailwind können Sie einfacher pinnen. Darüberhinaus können Sie beim Pinnen von Pinterest mehr als einen Pin auf einmal pinnen.
  3. Unveröffentlichte Pins planen: Selbst, wenn Sie einen Beitrag mit dem zugehörigen Pin noch nicht veröffentlicht haben, können Sie diesen mit Tailwind vorausplanen.
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Ein weiterer Vorteil von Tailwind ist zugleich auch ein Nachteil: Tailwind ist offizieller Partner von Pinterest. Der Nachteil dabei ist, dass die offizielle Schnittstelle Repins von ein und demselben Pin nicht addiert. Das bedeutet, wenn Sie einen Pin mit mehreren Repins über Tailwind auf ein anderes Board noch einmal planen, beginnt die Zählung bei 1.

Die Möglichkeit mit Tailwind auch unveröffentlichte Pins zu planen, ist ein Vorteil von Tailwind, den Boardbooster nicht bietet. Wenn Sie viele Kanäle bespielen und zukünftige Beiträge ebenfalls so gut wie möglich automatisieren möchten, dann ist diese Funktionalität essentiell.

Einen Pin in kurzer Zeit auf mehrere Boards zu planen, ist ebenfalls eine zeitsparende Funktion.

Laut einer Meldung von Tailwind ist eine Art Looping-Funktion in Planung.

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Möglichkeiten des Einsatzes von Boardbooster und Tailwind parallel

Wir haben mit Boardbooster begonnen und standen mit Tailwind lange Zeit auf Kriegsfuss. Es war eher Liebe auf den dritten Blick. Mittlerweile nutzen wir beide Tools parallel, weil beide Funktionen bieten, die nützlich sind und uns die Arbeit erleichtern.

#1 Sammeln von Pins auf den geheimen Boards von Boardbooster

Nutzer, die Pinterest lieben, wollen auch Zeit auf Pinterest verbringen. Da man mit Boardbooster auf geheimen Boards Pins sammeln kann, die dann automatisch verteilt werden, ist das für das Pinnen von neuen Fremdinhalten über Handy unsere bevorzugte Lösung. Denn hier kann man jede Leerzeit – z.B. beim Warten auf die U-Bahn – nutzen.

#2 Looping der größten und wichtigsten Boards mit Boardbooster

Sobald ein Board mehr als 300 Pins hat, wird es gelooped – ausgenommen Gruppenboards (obwohl hier ein Test ansteht, alte eigene Inhalte in großen Gruppenboards damit wieder nach vorne zu bringen). Boards mit ausschliesslich eigenen Inhalten loopen wir schon ab 40 Pins.

#3 Planen der eigenen Pins mit Tailwind

Wer für jeden Beitrag mehr als einen Pin erstellt, so wie wir, wird für die Planungsfunktion von Tailwind dankbar sein. Jeder neue Beitrag wird über mehrere Tage verteilt mit unterschiedlichen Bildern gepinnt. Wir nutzen das ebenso für alte Beiträge, die überarbeitet werden, als auch für neue, die noch nicht veröffentlicht wurden.

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#4 Fremdinhalte über Kampagnen mit Boardbooster pinnen

Wenn Sie sich länger auf Pinterest bewegen, werden Sie mit Sicherheit andere Nutzer identifizieren können, deren Inhalte immer gut und vertrauenswürdig sind. Mit einer Kampagne können Sie jeden neuen Pin dieses Nutzers von einem bestimmten Board auf ein definiertes eigenes Board pinnen und so Ihre Fremdinhalte automatisch auffüllen.

#5 Eigene Inhalte über Kampagnen auf Gruppenboards pinnen mit Boardbooster

Dieser Schritt könnte auch über die Planungsfunktion von Tailwind erledigt werden. Denn hier können Sie mehrere Boards definieren auf die ein Pin gepinnt werden soll oder auch mit Listen arbeiten. Wir haben mit Boardbooster begonnen und hierfür schon länger Kampagnen angelegt, die eigene Inhalte mehrmals pro Woche auf diverse Gruppenboards verteilen.

Zweimal im Jahr nutzen wir auch die kostenpflichtige Zusatzfunktionen von Boardbooster, die Duplikate identifizieren und Pins mit ungültigen oder schädlichen Links. Diese werden dann manuell bereinigt.

Um so viel wie möglich zu automatisieren, braucht man aktuell also fast beide Tools. Beide sind ihr Geld wert und haben, wenn man neben der Zeitersparnis auch die Steigerungsraten der Zugriffe in den Preis einberechnet, auch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

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Boardbooster und Tailwind sind die bekanntesten Tools, wenn es um das Automatisieren von Pinterest geht. Welches sich lohnt, zeigen wir hier.

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