Headerbild Pinterest Anfang Frau mit LaptopJeder hat mal klein angefangen! Hauptsache: Du fängst an! Das gilt vor allem für Pinterest. Sirit Coeppicus von Textwelle hat ihre ersten Pinterestschritte und Tipps für den Start zusammengefasst.

Ein jump-start ist ein Kaltstart, bei dem man sich z.B. einen Hügel runter rollen lässt und dann im 2. Gang die Kupplung kommen lässt, um zu starten. Als ich noch ein Motorrad hatte, war das bei mir keine Seltenheit.

In der digitalen Welt schlich sich der Gedanke in die Sozialen Medien einzutauchen erst Ende 2017 ein. Ich wollte mich als Texterin selbstständig machen, kreierte meinen Blog Textwelle und beobachtete erst einmal einzelne Social Media Kanäle bezogen auf meine Themen: schreiben, Reise, Web-Texte. Mein Vorteil: Ich bin Redakteurin und liebe das Schreiben!

Schon in der ersten Woche stolperte ich über die „Pinterest erfolgreich nutzen“ Gruppe von Barbara.

Manchmal hilft eben das Schicksal.

Wie es von da an weiter ging beschreibe ich hier!

Aber eins steht schon mal fest: You are not alone!

Aller Anfang ist unprofessionell

Vor dem Perfektionismus steht das machen und sich-trauen

Begonnen habe ich im Dezember 2017. Meine erste eigene Homepage war mir zu unprofessionell. Sie hatte mir zu viel Beigeschmack von Hausmütterchen. Also habe ich in kürzester Zeit eine komplett neue WordPress-Seite erstellt und befüttert. Zielgruppe definiert, Nische klar gehabt und los ging’s!

Ich habe direkt am Anfang gemerkt, wo sich die Spreu vom Weizen trennt. Web-texten und die tägliche Bedienung der sozialen Medien war im Grunde neu für mich. So fiel mir auf, dass es unterschiedliche Qualitäten von Pins gibt, was Layout, Mehrwert und „hinein gesteckte Passion“ angeht.

Direkt zu Beginn sind zwei Gute Dinge passiert:

#1 mein erster Blog ist zerrissen worden

Zurecht, denn SEO war noch nicht bedient, die Fotos waren eher schlecht als recht.

So habe ich gemacht und getan. Und alles wurde gut, mit der Zeit. Ich habe das gemacht, was ich mit so was mache. Ich habe darüber einen Beitrag geschrieben: „Was ist das Gute an einer Haifisch Attacke.

#2 habe ich Pins im Querformat lustig vor mich hin gepostet (von denen sicher noch welche irgendwo in der Tiefe übrigen sind). Das waren Fotos mit einem Text! Ohne Beschreibung, ohne Hashtags. Jepp! Richtig qualitativ „gut“ also! Ich habe dies nicht aus Böswilligkeit gemacht, sondern weil ich überzeugt war, dass das so gut ist. War es nicht.

Und dann, dann kam die Retterin auf dem Pferd vorbei: Barbara und ihre Gruppe „Pinterest erfolgreich nutzen“. Ich wäre nach so kurzer Zeit noch lange nicht da, wo ich jetzt bei Pinterest bin!

Meine größten Schwierigkeiten beim Pinterest Start

Auch im Nebel lässt es sich voran kommen: wie ich nach und nach besser wurde

Schwierigkeiten sind ja meist relativ. Meine erste größte Schwierigkeit war, schlichtweg zu verstehen, wie Pinterest funktioniert. Facebook kannte ich. Instagram kannte ich. Twitter auch. Ich stand auf dem Kabel! Ich fragte mich, wie ich für Pinterest Zeit haben sollte, damit ich auf 60 bis 80 Pins kommen sollte.

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Als sich der Nebel so langsam lichtete, folgte die nächste Nebelwand: Pinnwände? Gruppenboards? Was? Wie schaffe ich es, auch irgendwann mal in diesem Leben ein Gruppenboard zu haben, in dem es gut läuft? Das, was mir geholfen hat, war der Austausch mit Pinterest-Erfahrenen und einfach erst mal mitzumachen. Jeder hat mal klein angefangen!

Zusätzlich schrieb Barbara mir: „Hab Geduld!“ Der Vergleich von mir mit Menschen, die seit Jahren schon dabei sind, ist enorm und möchte anerkannt werden! Das fand ich verständlich!

Einzelne Schritte hin zu meinem ersten Gruppenboard

Wie alles, will auch das Pinnen gelernt sein, dabei kommt es nicht darauf an, sich in den Vordergrund zu drängen, sondern auf ein gutes Fingerspitzen Gefühl

Nach einigem Frust darüber, dass ich scheinbar zu blöd war für Pinterest, löste sich irgendwann der Knoten. Ich verstand, dass ich ca. 20% eigene und 80% andere Pins pinnen sollte und wie ich meine Pins gestaltete. Aus einer Pinnwand wurden mehrere – und aus einem Pin Hunderte.

Und plötzlich folgten zwei digitale Blogger-Freunde meiner „Textwelle Reise Pinnwand“.

Und dann kam eins zum Anderen und aus der Pinnwand wurde ein Gruppenboard. Dieses beinhaltete eine Anleitung, wie man mitpinnen kann und so wurden aus drei Mitpinnern innerhalb von wenigen Tagen rund 40 Teilnehmer/-innen.

Während der ganzen Zeit warf ich immer mal ein Auge in meine Analytics, die Pinterest bereitstellt.

So sah ich, dass langsam, aber sicher Bewegung in die Sache kam. Ich muss aber gestehen, dass Analytics für mich ein anderes Thema ist, was nicht mal kurz abzuhandeln ist.

Nein, die Anzahl meiner Pins touchieren noch nicht die Tausender. Aber es ist ein guter Anfang, finde ich! Also mach gerne noch mit bei meinen Textwelle-Gruppenboards!

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Wachsen und gedeihen

Wie eine Blume gegossen werden möchte, so möchte Pinterest mit Pins befüllt werden

Am Anfang war der Gedanke an Wachstum bei Pinterest eher überlagert von der Frage: „Wie soll ich es je schaffen hunderte Pins im Monat zu pinnen?“ Alle schienen so entspannt und fröhlich bei der Sache zu sein. Ich hingegen mache als alleinerziehende Mutter, engagierter Mensch und Sportlerin sowieso schon 1.000 Sachen und alles gleichzeitig.

Ich steigerte mich (und steigere mich natürlich immer noch) in diesen paar Wochen von Null auf mittlerweile erstaunliche 11.000 Betrachter im Monat.
Screenshot Pinterest Profil Textwelle

Fazit: Meine 5 Best-of-Tipps aus Anfänger-Sicht

  1. Mach es und fang an! Wenn Du nicht weiter nur alleine, zu Hause unter der Dusche singen willst, dann stell Dich auf die Straße oder eine Bühne und sing! Alles wird gut!
  2. Erlaube Dir Fehler und gib nicht auf oder lass Dich zerreißen! An einem der Pin Promotions Montage pinnte ich einen querformatigen Pin. Darunter stand der Kommentar: „Ist Querformat!“ „Hä?“ dachte ich, „ja, klar ist das Querformat. Na und?“. Ich muss dazu sagen: ich nutze NIE mein Handy für Pinterest! Ich arbeite im Homeoffice, bearbeite meine Pins und off they go! Ich stand auf dem „mobile device Kabel“! Jetzt nicht mehr!
  3. Bleib bei Dir! Das, was für Deinen Blog gilt, gilt auch für Deine Pins. Bleib Du selbst und pinne Dinge, von denen Du überzeugt bist, zu denen Du authentisch und ehrlich etwas zu sagen hast! Zumindest was Deine eigenen Pins angeht! Was das Weiterpinnen von anderen Pins angeht, so zählt auch hier die Qualität! Nicht jeder Pin der schön aussieht, hat auch einen guten Mehrwert! Hier ist Achtung geboten!
  4. Mach mit bei den „Pin Promotions“ und nutze Gruppenboards! „Poste deinen eigenen Pin und repinne 10 andere, die Du mit 1/10, 2/10 etc. markierst …“ heißt es am Pin Promotion Montag. Und es würde nicht in der Facebook Gruppe stehen, wenn damit auch nicht gemeint wäre, dies bei Facebook zu erledigen. Was tat ich? Ich suchte nach irgendwas auf meiner Pinterest Seite! Ja! Im Ernst! Ich kam aus meinem Tunneldenken nicht heraus, dass man Pinterest auch bei Facebook promoten kann! Aber ich sage euch: es geht!
  5. Vernetze Dich! Damit meine ich, sich trauen zu posten, mitzumachen und andere Blogger/Pinner zu kontaktieren, einzuladen etc. Als mein erstes Gruppenboard stand und ich nicht nur bei Pinterest, sondern auch auf Facebook über verwandte Blogs und Pins stolperte, nutzte ich die „Einladen“-Funktion des Boards und lud immer mal wieder Leute ein. Die Resonanz war sehr gut. Viele waren froh, nicht lange rumsuchen zu müssen und konnten sich entscheiden, ob sie Lust haben mit zu pinnen oder nicht! Eine Win-win Situation also!
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Ich wünsche allen Anfängerinnen und Anfängern viel Geduld und viel Spaß!

Über die Autorin

Sirit ist eigentlich Geologin. Sie hat aktive Vulkane studiert und unter anderem einige Jahre auf Hawaii gelebt. Weil sie gerne schreibt, hat sie eine Ausbildung zur Redakteurin gemacht. Sie erstellt Texte für Print und Online Medien und hat den eigenen Blog Textwelle. Hier geht es zu Sirits Pinterest Profil.

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