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Pinterest - Sperre wegen Spam? 1

Je mehr Traffic Pinterest liefert, desto interessanter wird es auch für „das Böse“. Pins werden „gestohlen“ und auf dubiose Webseiten geleitet. Pinterest geht dagegen momentan massiv vor und sperrt Spam-Profile. Leider erwischt es da auch normale Nutzer. Was tun, wenn Sie gesperrt wurden?

Pinterest – Sperre wegen Spam?

In meiner Facebook-Gruppe haben sich in den letzten Wochen die panischen Hilfeschreie vermehrt. Viele „brave“ Pinner wurden gesperrt – teilweise aus nicht ersichtlichen Gründen.

Einerseits liegt das natürlich daran, dass der Spamfilter sehr scharf geschaltet ist, damit Pinterest dieses Problem überhaupt in den Griff bekommt.

Andererseits stellt sich dann schon auch heraus, dass viele, die von solchen Sperren betroffen sind und waren, dann doch zugegeben haben, manche Pins einfach ohne zu prüfen weitergepinnt haben.

Wenn Ihr Account im Filter hängen bleibt, dann wird er ohne Vorwarnung gesperrt und Sie haben auf den Account keinen Zugriff mehr.

Das sollten Sie auf Pinterest nicht tun, wenn Sie eine Sperre vermeiden möchten

  • Pinnen Sie ausschließlich aus vertrauenswürdigen Quellen! Wenn Sie etwas pinnen, das nicht direkt von einer Webseite ist, überprüfen Sie den dahinterliegenden Link. Geht dieser auf die richtige Webseite? Ist die Webseite vertrauenswürdig und läuft auf https?
  • Prüfen Sie Ihre jüngsten Pins und stellen Sie sicher, dass keine Pins darunter sind, die nicht vertrauenswürdig sind.
  • Pinnen Sie nicht so, dass es wirken könnte, als würde das eine Maschine tun. Z.B. nicht 50 Pins hintereinander in kürzester Zeit, viele gleichlautende Kommentare unter verschiedenen Pins in kurzer Zeit usw.
  • Pinnen Sie nicht innerhalb kurzer Zeit viele Pins, die alle auf dieselbe Seite führen. Also z.B. 30 Pins kurz hintereinander mit demselben Link.
  • Pinnen Sie keine Pins mit verkürzten Links. Das gilt besonders für Affiliate-Links.
  • Verwenden Sie keine irrelevanten Hashtags. Hashtags sollen Pinterest helfen, Pins themenübergreifend anzuzeigen und nicht den Algorithmus verwirren. Lesen Sie hier, wie Hashtags richtig eingesetzt werden.
  • Pinnen Sie keine Pins, die gegen die Pinterest-Richtlinien verstoßen. Als amerikanisches, börsennotiertes Unternehmen sind da natürlich pornografische Inhalte, Nacktheit, Gewalt, Waffen, Alkohol usw. davon betroffen.
  • Wenn Sie ein Tool nutzen, achten Sie darauf, dass es ein offiziell genehmigter Partner ist. Hier können Sie die Partner einsehen.
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Erste Hilfe bei einer Pinterest Sperre

Es hat Sie leider erwischt und Ihr Account wurde gesperrt? Brechen Sie bitte nicht in Panik aus (auch wenn es jetzt natürlich passieren kann, dass Ihr Traffic einbricht), sondern atmen Sie durch und befolgen diese Schritte:

  1. Warten Sie auf das Mail von Pinterest, das Sie über die Sperre informiert. (Achtung: auch im Spam- oder Werbeordner nachsehen)
  2. Antworten Sie direkt auf das Mail, bitten um Überprüfung und stellen Sie klar, dass Sie kein Spammer sind. (Das sollten Sie natürlich dann auch wirklich nicht sein…). Bleiben Sie höflich und bitten Sie um neuerliche Überprüfung. Inkludieren Sie auch den Link zu Ihrer Webseite, wo im besten Fall auch Ihr Name im Impressum angeführt ist.
  3. Sollten Sie mehr als 3 Werktage keine Antwort erhalten, wenden Sie sich über die Pinterest Community an das Marketing Team in Deutschland.

Vorstufe zur Sperre: Account geflagged

Seit November 2019 taucht vermehrt eine Vorstufe zur Sperre auf, die meist erst nach einiger Zeit identifiziert wird, weil Sie noch Zugang zum Account haben. Der Account kann auch geflagged werden und somit quasi aus dem Index fallen.

Die Anzeichen dafür sind:

  • Ihre Pinterest Analytics fallen von einem Tag auf den anderen auf Null ab.
  • Der Folge-Button funktioniert nicht mehr.
  • Wenn Sie Ihren Account über einen zweiten Account mit dem Filter „Nutzer“ suchen, taucht er nicht auf.

Saisonale Schwankungen in der Reichweite Ihres Accounts sind normal. Hier geht es wirklich um einen Abfall der Impressions auf 0.

Sollten diese Kriterien bei Ihrem Account zutreffen, wenden Sie sich bitte an die Pinterest Community.

Häufige Fragen rund um gestohlene Pins

Was ist ein gestohlener Pin?

Ein gestohlener Pin ist ein Bild, das nicht auf die Webseite des Urhebers linkt, sondern auf die eigene, um den Traffic zu bekommen. Leider gibt es ganze Accounts, die populäre, gut laufende Pins stehlen.

Wie erkenne ich einen gestohlenen Pin?

Um gestohlene Pins zu identifizieren, müssen Sie in den wenigsten Fällen auf den Pin klicken. Am Desktop reicht es vollkommen, mit der Maus über den Pin zu fahren. Passen der Pin und die dahinterliegende URL zusammen? Wenn nein, haben Sie es in den meisten Fällen mit einem gestohlenen Bild zu tun.

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Was soll ich tun, wenn ich einen gestohlenen Pin finde?

Wenn es ein eigener Pin ist, melden Sie ihn über das Formular. In jedem Pin finden Sie oben links bei den drei Punkten den Punkt „Pin melden“. Wählen Sie nicht „Alle Pins entfernen“, da sonst auch die nicht betroffenen Bilder gelöscht werden.

Wenn Sie einen Pin von jemand anderem finden, schreiben Sie dem echten Inhaber eine Pinterest-Nachricht und stellen Sie es in die Facebook-Gruppe, da es meist mehrere Nutzer betrifft, deren Pins gestohlen wurden.

Kann ich meine Inhalte schützen?

Leider können Sie Ihre Inhalte nur bedingt schützen. Wenn Sie über eigene Pins im Feed stolpern, prüfen Sie regelmäßig die URL dahinter. Und das Wichtigste: stellen Sie sicher, dass auf jedem Ihrer Pins Logo und/oder die URL im Bild angeführt sind. So ist es einfacher, Ihr Urheberrecht nachzuweisen.

Wie melde ich einen ganzen Account?

Um einen ganzen Account zu melden, rufen Sie bitte die Kontakt-Seite von Pinterest auf. Klicken Sie dort auf Eine Richtlinienverletzung melden – Spam melden und folgen Sie den Schritten.

Kann Pinterest das nicht unterbinden?

Pinterest geht massiv dagegen vor. Doch Content Diebstahl ist nicht auf Pinterest beschränkt, sondern findet sich im gesamten Web. Helfen Sie mit, dagegen vorzugehen!

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