Du hast dich als virtuelle Assistenz selbstständig gemacht und alle bürokratischen Hürden so weit gemeistert? Dann geht es nun daran, dass du definierst, welche Dienstleistungen du anbieten möchtest und dass du mit deiner Expertise für potenzielle Kunden sichtbar wirst. Wenn Pinterest zu deinem Portfolio gehören soll, dann Monika Gohmert 9 Tipps aus der Praxis für dich.

9 erprobte Tipps für den Start als Virtuelle Assistenz für Pinterest

#1 Was tun, wenn du frisch als virtuelle Assistenz für Pinterest starten möchtest?

Erst einmal herzlichen Glückwunsch, dass du dich für Pinterest als Dienstleistung entschieden hast. Es ist eine Plattform mit enormem Potenzial, die sich hervorragend für das Auslagern an eine Virtuelle Assistenz eignet.

Zunächst ist es wichtig, dass du dich in Sachen Pinterest intensiv weiterbildest und die Plattform und ihre Besonderheiten wirklich verstehst.

Du musst fit sein beim Thema SEO und du musst wissen, wie du geniale Texte schreibst.

Zusätzlich solltest du ein Gespür für aussagekräftige Grafiken haben und dich andauernd über die Neuerungen auf der Plattform auf dem Laufenden halten.

Am schnellsten und effizientesten wirst du fit als Pinterest VA über ein Programm wie es Barbara z. B. anbietet.

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#2 Deine Zielgruppe definieren und deine Positionierung finden

Falls du es zuvor noch nicht getan hast, ist es spätestens jetzt an der Zeit, deinen Wunschkunden zu definieren und alles über deine Zielgruppe herauszufinden.

Denn wenn du nicht weißt, wen du ansprechen möchtest, dann wird es schwierig dein Angebot zu definieren. Überlege dir genau, mit welchen Kunden du gerne zusammenarbeiten möchtest und dann richte dein gesamtes Business darauf aus.

Du willst ja im Idealfall Pinterest-Accounts betreuen, die sich mit Themen beschäftigen, die dir ebenfalls am Herzen liegen.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es große Freude bereitet, einen Account mit einem Herzensthema zu betreuen. Hier kannst du dich regelmäßig mit einem Thema beschäftigen, das dich wirklich interessiert.

Überlege dir außerdem gut, was dich persönlich einzigartig macht.

Pinterest als Dienstleistung können viele VA anbieten. Was genau macht dich besonders und warum sollte der Kunde ausgerechnet mit dir zusammenarbeiten und nicht mit einer deiner Kolleginnen?

Je genauer du deine Positionierung definierst, umso leichter finden deine Wunschkunden den Weg zu dir.

#3 Wie findest du potenzielle Kunden?

Die Möglichkeiten, wie du Kunden auf dich aufmerksam machen kannst, sind sehr vielfältig.

Selbstverständlich gehört dein eigener Außenauftritt dazu:

  • Deine Webseite
  • Dein Portfolio
  • LinkedIn
  • Instagram-Kanal
  • Pinterest-Kanal
  • Facebook Business-Seite

Deine eigene Webseite ist auf jeden Fall essenziell.

Bei den anderen Kanälen kannst du diejenigen auswählen, die am besten zu dir passen und auf denen du dich wohlfühlst.

Außerdem musst du natürlich darauf achten, wo auch deine potenziellen Kunden unterwegs sind.

Ein weiterer Punkt, den du nicht vernachlässigen solltest, ist dein Netzwerk.

Viele VA finden ihre ersten Kunden z. B. im Freundes- und Bekanntenkreis. Erzähle allen davon, dass du nun als Virtuelle Assistenz tätig bist und welche Dienstleistungen du anbietest.

Vernetze dich vor allem auch mit anderen Virtuellen Assistentinnen. Sieh sie nicht als Konkurrenz, sondern als Kolleginnen.

Die meisten sind wertvolle Wegbegleiter, eine großartige Unterstützung und erfahrungsgemäß empfehlen sie dich gerne in ihrem Netzwerk weiter, wenn sie Vertrauen in dich und deine Arbeit haben.

Wenn du aktiv Kunden anschreiben möchtest, dann schau regelmäßig in Facebook-Gruppen und auf Jobportalen vorbei. Hier werden zahlreiche Jobs für Virtuelle Assistenz ausgeschrieben.

Wenn dir die Dienstleistung, die Bedingungen und das Thema zusagen, kannst du mit den Kunden in Kontakt treten und ggf. den einen oder anderen Job ergattern.

Einige Facebook-Gruppen bieten auch regelmäßig an, dass du dort dein Portfolio oder deine Dienstleistung anbieten darfst, damit potenzielle Kunden auf dich aufmerksam werden können.

Die Erfolgsaussichten sind hier offen gesagt sehr unterschiedlich und es gibt keine wirkliche Patentlösung.

Am besten probierst du aus, was zu dir passt und womit du dich am wohlsten fühlst.

Ich habe zu Beginn meiner VA-Tätigkeit ein paar Mal mein Portfolio in Facebook-Gruppen gepostet, aber nie eine Reaktion darauf erhalten. Das hat mir nichts gebracht.

Ich habe mich auch auf zahlreiche Stellenausschreibungen in Facebook-Gruppen gemeldet und Angebote eingereicht. Manchmal habe ich keine Antwort erhalten, teilweise kamen Absagen.

Aber ich hatte auch einige Erstgespräche und habe den einen oder anderen Auftrag erhalten. Inzwischen ist es zum Glück so, dass meine Kundinnen mich über LinkedIn oder über meine Webseite finden. Oder sie kommen aus meinem Netzwerk bzw. über Empfehlung einer anderen VA.

#4 Kunde „drohnt“ mit Auftrag. Hilfe!

Du hattest den ersten Kundenkontakt und ihr habt euch für ein Gespräch verabredet? Herzlichen Glückwunsch!

Das ist ein großartiger Meilenstein. Diesen Erfolg darfst du ruhig ein wenig feiern.

Aber was sollst du nun tun? Wie geht es weiter? Was musst du vorbereiten? Was sollst du alles im Gespräch klären?

1000 Fragen kommen dir direkt in den Kopf und du weißt nicht, was du zuerst tun sollst.

Zunächst einmal solltest du Ruhe bewahren.

Sieh gerade deine ersten Gespräche mit potenziellen Kunden auch als ein Training an. Mit jedem Gespräch sammelst du Erfahrung und verbesserst dich.

Erfahrungsgemäß haben auch viele Kunden vorher noch nie mit einer Virtuellen Assistenz zusammengearbeitet. Ihr könnt euch da also ggf. auch gemeinsam einarbeiten.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass du zunächst einmal Testkunden suchst, denen du deine Dienstleistung  im Austausch gegen ein Testimonial vergünstigt anbietest.

So kommunizierst du offen, dass du bisher noch wenig Erfahrung mit der Kundenarbeit hast und diese gerne sammeln möchtest.

Eine anfängliche Nervosität ist dann auch völlig verständlich und sollte dem Kunden nichts ausmachen.

Ich war vor meinen ersten Gesprächen immer mächtig aufgeregt. Aber nach kurzer Zeit war diese Nervosität wie verflogen.

Ich konnte mit dem Kunden über Pinterest sprechen, eines meiner absoluten Lieblingsthemen. Und so war ich voll in meinem Element und konnte souverän überzeugen.

Außerdem solltest du nicht die ganze Zeit reden. Lass lieber erst einmal den Kunden erzählen und stell gezielt Fragen, um alles in Erfahrung zu bringen, was du für eine mögliche Zusammenarbeit wissen musst.

#5 Wie erstelle ich ein Angebot?

Nachdem ihr euch im Erstgespräch hoffentlich sympathisch wart, erfolgt normalerweise das Erstellen eines Angebots.

Halte hier noch einmal alles fest, was ihr in eurem Gespräch abgestimmt habt. Beschreibe detailliert dein Angebot, nenne den Preis und gib dem Kunden eine gewisse Frist, das Angebot anzunehmen.

Du darfst hier auch auf jeden Fall nachfragen, falls du nicht gleich Rückmeldung bekommst. Schicke jedenfalls kein Angebot, ohne mit dem Kunden gesprochen zu haben.

Standard-Pakete kannst du auf deine Webseite setzen, ein Angebot ist immer individuell.

#6 Der Kunde hat das Angebot angenommen! Was nun?

Du bist dir mit dem Kunden einig geworden, dass ihr künftig zusammenarbeiten wollt? Großartig! Herzlichen Glückwunsch!

Nun solltest du dir Gedanken über das Onboarding machen.

Das heißt, du musst alles klären und abfragen, was du für die Zusammenarbeit an Informationen benötigst.

  • das Branding des Kunden (Farben, Schriftarten, Logo, etc.), um Pingrafiken zu erstellen
  • die Logindaten zu den verwendeten Tools, um diese nutzen zu können (z. T. kann der Kunde dich auch bei seinen Accounts als weiteren Nutzer hinzufügen)
  • Informationen zum Content und zur Zielgruppe
  • etc.

#7 Erledige deine Aufgaben pünktlich und sorgfältig

Du hast mit deinem Kunden ein Account-Set-up vereinbart?

Dann erledige alle Aufgaben fristgerecht und führe anschließend ein Übergabegespräch.

Oder du hast ein monatliches Account-Management vereinbart?

Dann sieh zu, dass du ausreichend Pingrafiken erstellst und einplanst, damit die Warteschlange bei Tailwind niemals leerläuft.

Schau auch regelmäßig in die Analytics und bereite die wichtigsten Kennzahlen für den Kunden auf.

Schick ihm die Daten regelmäßig zu, um ihn zu informieren, wie sein Pinterest Account läuft.

Es ist wichtig, dass du deine Kunden zufriedenstellst. Zufriedene Kunden empfehlen dich auch gerne in ihrem Netzwerk weiter.

#8 Die Zusammenarbeit mit dem Kunden endet – was ist zu beachten?

Du hast das Account-Set-up fertiggestellt und damit ist der Auftrag beendet?

Die Zusammenarbeit mit dem Kunden endet nicht einfach, indem einer von euch beiden dies dem anderen mitteilt.

Du solltest auf jeden Fall ein Offboarding machen, indem du noch einmal zusammenfasst, was alles erledigt und erreicht wurde.

Und du musst natürlich sicherstellen, dass der Kunde alles hat, was er benötigt, um die Arbeit selbstständig weiterzuführen.

Spätestens jetzt ist auch der Zeitpunkt gekommen, nach einem Feedback oder Testimonial zu fragen.

#9 Das VA Vorlagen Paket – die perfekte Starthilfe für dich!

Du fragst dich, wie du all die notwendigen Dokumente für die Kundenarbeit erstellen sollst?

Wann du dir die Zeit dafür nehmen sollst und was da überhaupt alles drinstehen soll?

Wenn du ein wenig Starthilfe haben möchtest, dann haben wir ein hilfreiches Paket für dich zusammengestellt.

All unsere Erfahrung in Sachen Pinterest Service für Kunden haben Barbara und ich gebündelt.

Und wir haben für dich Vorlagen und Checklisten erstellt, die dir die Arbeit erleichtern werden.

Du findest alles Wissenswerte zum Erstgespräch mit Kunden, was in ein Angebot gehört oder wie ein optimales Onboarding verlaufen sollte, usw.

Insgesamt 25 Seiten mit detaillierten Anleitungen, zahlreichen Tipps und Checklisten! Ein richtiges Anti-Panik-Paket für deinen stressfreien Start als Virtuelle Assistenz für Pinterest!

 

 

Über die Autorin
Monika Gohmert ist selbstständig als virtuelle Assistentin und unterstützt Selbstständige und Online-Unternehmer bei ihrem Pinterest Marketing. Ihr Portfolio reicht vom Aufsetzen eines neuen Pinterest Accounts bis hin zum strategischen Management der Kanäle.

Darüber hinaus bietet sie Pinterest Beratung an. Du kannst bei ihr von einer regulären 1:1 Beratungsstunde über einen professionellen Account-Check bis hin zu einem mehrwöchigen Pinterest Starter Coaching Unterstützung erhalten. Mehr Informationen findest du auf ihrer Webseite.