Mit tollen Fotos noch erfolgreicher auf Pinterest unterwegs sein 1
Die schönen Fotos auf Pinterest begeistern Sie und mit genau solchen Bildern möchten auch Sie Ihren Blog oder Ihr Unternehmen präsentieren? Die Fotografin und Trainerin Karin Ahamer verrät Ihnen ihre persönlichen Profi-Tipps für einzigartige Bilder, die zu echten Klick- und Pinmagneten werden.

3 magisch einfache Tipps für verlockende Pin-Fotos

Ich bin ja seit der ersten Stunde an ein totaler Pinterest Fan. So schöne Fotos, tolle Tipps, verlockende Rezepte und inspirierende DIY-Anleitungen, da könnte ich mich stundenlang beim Pinnen verlieren. Als ich dann begann Pinterest auch für mein eigenes Unternehmen zu nutzen, hatte ich als Fotografin den Vorteil genügend Bildmaterial und Fotos zur Auswahl zu haben.

Denn auch ein Pin mit dem besten Tipp, dem leckerstes Rezept oder schönsten Produkt kommt nur dann zur Geltung, wenn es auf dem Bild genauso schön ist, wie in Natura. Daher sind professionelle und ästhetische Fotos ein elementarer Bestandteil eines guten Pins, der auch konvertiert.

Aber was macht ein gutes Pinterest Bild aus? Denn Bild ist ja nicht gleich Bild, das habe ich dann selbst auch beim Erstellen meiner eigenen Pins bemerkt. Und durfte dabei schon so einiges lernen, wie denn nun ein klickbares Foto für Pinterest sein sollte.

Bald schon hatten sich für mich 3 wesentliche Merkmale eines guten Pinterest-Fotos herauskristallisiert.

3 Merkmale eines guten Pinterest-Fotos

#1 Helligkeit

Fühlen Sie sich eher zu hellen, freundlichen Fotos und Pins hingezogen, wo alle Details gut erkennbar sind, oder doch mehr zu dunklen, schlecht aufgenommenen Bildern?

Die Mehrheit wird sich wahrscheinlich eher für die erste Gruppe entscheiden, so wie ich auch. Denn helle Bilder vermitteln, im Gegensatz zu sehr dunklen, düsteren Fotos, mehr (Lebens)Freude, Motivation und eine gewisse Leichtigkeit.

Daher sind für mich folgende Details von großer Bedeutung:

  • Wählen Sie tendenziell eher hellere Hintergründe aus.
  • Achten Sie bereits bei der Aufnahme auf eine gute Belichtung und Ausleuchtung des Sets bzw. adjustieren Sie die Belichtungszeit.
  • Hellen Sie das Bild gegebenenfalls bei der Nachbearbeitung auf.

Natürlich können auch dunkle Hintergründe und dunklere Fotos ihren Reiz haben. Vielleicht passen diese auch eher zu Ihrem Blog und Stil. Wenn ja, achten Sie darauf, dass auch alle Details gut erkennbar sind und Sie nicht ein grauschwarzes „Nirgendwas“ zeigen.

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#2 Minimalismus

Sie kennen das vielleicht von sich selbst, wenn Sie vor lauter Infos und Bilddetails nicht auf den ersten Blick erkennen können, worum es auf dem Bild geht, und dann scrollen Sie schnell weiter.

Denn meistens haben wir weder die Zeit noch die Geduld um dies herauszufinden.
Gerade bei Fotos für Pins ist es daher empfehlenswert, sich auf die wesentlichen Details zu konzentrieren.

Schließlich sollen ja auch noch aussagekräftige Wörter, und eine kurze Beschreibung mit aufs Bild. Da kann ein Bild mit zig unterschiedlichen Elementen und Details schnell überladen und dadurch überfordernd und verwirrend wirken.

Bedienen Sie sich daher folgender „Designregeln“:

  • Weniger ist Mehr, zeigen Sie nicht zu viele Details und Dinge auf einmal.
  • Oft ist es von Vorteil, die Designregel „Negative Space“, auch „White Space“ genannt, einzubinden. Indem Sie Ihr Objekt, Produkt etc. nur auf einem Teil des Fotos abbilden, zum Beispiel rechts unten, bleibt der restliche Teil des Bildes frei und Sie bekommen automatisch mehr Gestaltungsspielraum für die Platzierung Ihres Textes und Logos.

Natürlich gibt es auch bei der Gestaltung des Pins die Möglichkeit den Text direkt über das Bild zu legen. So kann das Produkt auf dem Foto selbst großflächiger präsentiert werden.

Wenn Sie sich für diese Variante entscheiden, dann achten Sie darauf, dass Ihr Produkt immer noch perfekt zur Geltung kommt und nicht vom Text verdeckt wird.

#3 Format

Als Format eines Bildes wird das Breiten- und Längenverhältnis bezeichnet. Unser Auge ist tendenziell eher an Querformate gewöhnt, daher fotografieren wir oft auch in dieser Form.

Die bevorzugten Formate und Größen bei Pinterest ändern sich zwar immer wieder, jedoch war und ist die Tendenz zu einem hochformatigen Pin da. Folglich ist es hilfreich, Bilder für Pins von vornherein (auch) hochformatig aufzunehmen anstatt (nur) querformatig.

Extra-Tipp: Fotografieren Sie Ihr Objekt oder Ihre Szene auch immer aus verschiedenen Blickwinkeln. Anstatt nur von vorne eine Aufnahme zu machen, fotografieren Sie doch zusätzlich auch von der Seite, von oben, von unten und aus einer schrägen Perspektive. So erhalten Sie nicht nur eine größere Auswahl an unterschiedlichen Bildern, Sie haben gleichzeitig auch mehrere verschiedene Fotos zur Erstellung von abwechslungsreichen Pins zur Verfügung.

Beachten Sie daher bereits beim Fotografieren, dass Sie

  • Hochformataufnahmen machen
  • und aus verschiedenen Blickwinkeln – Perspektiven fotografieren.
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Mit tollen Fotos noch erfolgreicher auf Pinterest unterwegs sein 2Natürlich entscheiden auch der eigene Stil, sowie die Produkte und Themen sehr darüber, welches Foto für einen Pin das Beste ist.

Schauen Sie sich Ihre eigenen Pins und Fotos doch einfach mal aus der Perspektive Ihres potentiellen Followers oder Kunden an. Oder fragen Sie sich, würden Sie Ihre eigenen Pins und Bilder pinnen? Bauen Sie dann Ihr eigenes Feedback in die Gestaltung Ihrer Pins und Ihrer Fotoaufnahmen ein.

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Über die Autorin:

Karin Ahamer ist Fotografin und Trainerin und seit 2008 ein Pinterest-Fan. Sie unterstützt Bloggerinnen und Unternehmerinnen mit Personal Branding Fotos bei ihren professionellen Auftritten.

In ihren Online-Kursen zeigt Karin Ahamer Bloggerinnen und Unternehmerinnen, wie sie selber schnell und unkompliziert ästhetische und professionelle Fotos für die eigene Website, Blog sowie Social Media machen können. Einen Vorgeschmack auf den aktuellen Fotokurs „Fotoglitzer“ gibt’s HIER.

 

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