Eine Frau spricht in ein Mikrofon an einem Schreibtisch mit einem Laptop, einem Tablet und mehreren Pflanzen. Der Text auf dem Bild lautet: "WARUM DEIN PODCAST UND PINTEREST DAS PERFEKTE MATCH SIND." Podcasting-Grundlagen auf dem Display.

Pinterest hilft deinem Podcast, langfristig gefunden zu werden. Statt kurzlebiger Aufmerksamkeit baust du mit Pinterest und Pinterest-SEO eine nachhaltige Quelle für neue Hörer auf.

Mehr Hörer, weniger Stress: Warum dein Podcast und Pinterest das perfekte Match sind

Kennst du das? Du steckst Stunden, Herzblut und Energie in deine neue Podcast-Folge – und nach dem Post auf Instagram ist die Aufmerksamkeit gefühlt nach 24–48 Stunden wieder weg.

Was wäre, wenn deine Podcast-Folgen auch noch Monate später gefunden werden könnten, ohne dass du täglich posten musst? Genau hier kann Pinterest helfen, weil es wie eine visuelle Suchmaschine funktioniert und Nutzer dort aktiv nach Lösungen und Themen suchen.

Vielleicht denkst du jetzt: „Pinterest? Das ist doch nur für Rezepte und DIY-Deko.“ Tatsächlich lässt sich Pinterest sehr gut nutzen, um Podcast-Episoden über Suchbegriffe auffindbar zu machen und langfristig Traffic aufzubauen.

Pinterest ist keine Social-Media-Plattform, sondern eine Suchmaschine

Pinterest tickt anders als Instagram oder Facebook: Menschen gehen nicht nur zum Scrollen hin, sondern um gezielt zu suchen und zu speichern – zum Beispiel nach „Tipps gegen Stress“, „Marketing-Strategie“ oder „besser schlafen“.

Wenn dein Podcast solche Fragen beantwortet, erreichst du dort eine Zielgruppe, die bereits im „Ich will das lösen“-Modus ist. Und das ist Gold wert, denn diese Menschen sind hochmotiviert, deine Inhalte tatsächlich zu konsumieren.

Der große Unterschied zu Social Media? Deine Pins arbeiten für dich weiter, während du schläfst. Während Instagram-Posts nach wenigen Tagen in der Versenkung verschwinden, können Pins auch nach Monaten noch gefunden und geklickt werden.

Für welche Podcasts eignet sich Pinterest besonders gut?

Pinterest ist nicht für jedes Podcast-Format gleich sinnvoll. Besonders gut funktioniert die Plattform für Podcasts, die zeitlose oder lösungsorientierte Inhalte bieten.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Coaching-, Beratungs- oder Experten-Podcasts
  • Podcasts zu Themen wie Gesundheit, Mindset, Marketing, Selbstständigkeit oder Organisation
  • Formate, bei denen einzelne Episoden auch Monate später noch relevant sind

Wenn dein Podcast stark auf tagesaktuellen News oder kurzfristigen Trends basiert, kann Pinterest weniger Wirkung entfalten. Für Evergreen-Themen hingegen ist es ideal.

Die Google-Pinterest-Verbindung: Doppelte Sichtbarkeit für deine Inhalte

Hier wird es richtig spannend: Pinterest-Inhalte können zusätzlich über Google sichtbar werden, weil Pins häufig in der Google-Bilder-Suche auftauchen und so als Einstiegspunkt dienen.

Der Weg kann dann so aussehen:
Google-Suche → Pin → Klick auf deine Website → Podcast hören.

Du erreichst also nicht nur Pinterest-Nutzer, sondern potenziell auch Menschen, die über Google nach deinem Thema suchen.

Wenn Nutzer anschließend auf deiner Seite bleiben und dort direkt weiterkonsumieren – zum Beispiel die Episode abspielen – können solche positiven Nutzersignale die Wahrnehmung von Relevanz unterstützen. Das bedeutet: Guter Content auf deiner Website wird durch Pinterest nicht nur sichtbarer, sondern stärkt auch deine gesamte Online-Präsenz.

Zusätzlich schlägst du immer zwei Fliegen mit einer Klappe: Was du auf deiner Webseite für SEO tust, hilft dir auch auf Pinterest.

Die wichtigste Strategie: Bitte nicht direkt zu Spotify verlinken

Viele Podcaster verlinken ihre Pins direkt zu Spotify oder Apple Podcasts – sinnvoller ist oft ein Zwischenschritt über die eigene Website.

Warum? Weil du dort die volle Kontrolle hast und deutlich mehr Möglichkeiten.

Der „Blog-First“-Ansatz bedeutet: Jede Episode bekommt einen eigenen Show-Notes-Artikel mit eingebettetem Player und dorthin führt der Pin. Das klingt nach Mehrarbeit, ist aber wahnsinnig wertvoll.

So landen Interessierte in deinem Universum: Sie können die Folge direkt starten, weitere Inhalte lesen und sich – wenn passend – auch in deinen Newsletter eintragen oder ein Freebie herunterladen. Du baust eine Beziehung auf, statt nur einen anonymen Stream-Klick zu generieren.

Außerdem: Deine Website ist dein digitales Zuhause. Hier kannst du zeigen, wer du bist, was du anbietest und wie Menschen mit dir in Kontakt treten können. Das geht bei Spotify nicht.

Entwickle hier einfach einen für dich passenden Blog-Podcast-Workflow.

„Aber ich habe doch nur Audio!“ – Was soll ich pinnen?

Du brauchst keine fancy Produktion, sondern wiederholbare Formate, die Audio in visuelle Einstiege übersetzen. Das ist einfacher als gedacht.

Pin-Ideen, die besonders gut funktionieren

Headline-Grafik:
Titel der Episode als klar lesbarer Text auf einem starken Bild. Nutze deine Branding-Farben für Wiedererkennung. Diese Pins sind schnell erstellt und trotzdem professionell.

Zitat-Kachel:
Ein prägnanter Satz aus der Folge als Text-Grafik. Ideal zum Speichern und perfekt, um neugierig zu machen. Menschen lieben inspirierende oder hilfreiche Zitate – wenn sie dann merken, dass dahinter eine ganze Episode steckt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie reinhören.

Audiogramm (Video-Pin):
15–30 Sekunden mit Wellenform, Untertitel und einem Hook-Satz aus der Episode. Pinterest spielt Video im Feed aus, was Aufmerksamkeit erhöht. Diese bewegten Pins fallen im Feed besonders auf und laden zum Stehenbleiben ein.

Mini-Infografik:
„3 Erkenntnisse aus Episode X“ als strukturierte Grafik, die sofort Mehrwert liefert. Solche Pins werden gerne gespeichert, weil sie auch ohne Klick schon hilfreich sind. Und genau das erhöht die Chance, dass Menschen mehr von dir wissen wollen.

Vier grüne Kästen unter dem Titel "Pin-Ideen für Audio-Episoden" zeigen Podcast-inspirierte Grafiken: Überschriftengrafik, Zitatkarte, Audiogramm (Video-Pin) und Mini-Infografik - jeweils mit kurzen Erläuterungen und passenden Icons.

Wichtig zu wissen: Pinterest ist kein Schnellstarter

Pinterest ist kein Kanal für sofortige Ergebnisse. In den meisten Fällen dauert 3-5 Monate, bis Pins sichtbar Reichweite aufbauen.

Der Vorteil liegt dafür woanders: Wenn ein Pin einmal gut funktioniert, kann er über sehr lange Zeit hinweg konstant neue Klicks und Hörer bringen. Pinterest ist kein Sprint, es ist ein Marathon.

So startest du mit Pinterest für deinen Podcast: Deine Mini-Checkliste

Keywords recherchieren:

Benenne Pins nicht nur nach Episoden-Nummern, sondern nach dem, wonach Menschen suchen. Statt „Folge 47“ also lieber „Stress bewältigen: 5 Strategien für mehr Gelassenheit im Alltag“. Denk daran: Pinterest ist eine Suchmaschine. Wenn niemand nach „Folge 47“ sucht, wird dein Pin nicht gefunden. Recherchiere Keywords und verwende diese überall dort, wo sie wichtig sind.

Show Notes veröffentlichen:

Pro Episode eine eigene URL auf deiner Website, mit Player und klarer Überschrift. Das ist die Basis für alles weitere. Diese Seite wird zum Anker, auf den alle deine Pins verweisen.

3–5 Pin-Varianten erstellen:

Unterschiedliche Designs und Hook-Texte für dieselbe Episode und zeitversetzt veröffentlichen. Nicht alle Pins funktionieren gleich gut – durch verschiedene Varianten findest du heraus, was bei deiner Zielgruppe ankommt.

Hab Geduld:

Pinterest ist eher ein Marathon als ein Sprint – dafür kann der Effekt langfristig tragen. Anders als bei Instagram brauchst du nicht täglich präsent zu sein. Regelmäßiges Pinnen ist wichtiger als permanente Aktivität. Auch 3–5 neue Pins pro Woche können bereits Wirkung zeigen.

Häufige Fragen zu Pinterest & Podcast

Brauche ich ein Business-Konto bei Pinterest?

Ja. Nur so hast du Zugriff auf Statistiken und kannst sehen, welche Pins funktionieren.

Kann ich Pinterest auch ohne Blog nutzen?

Ja, aber mit Einschränkungen. Ohne eigene Website verlierst du Kontrolle, SEO-Potenzial und Möglichkeiten zur Bindung.

Wie viele Pins brauche ich pro Episode?

Schon 3–5 unterschiedliche Pins pro Folge reichen aus, um erste Erkenntnisse zu gewinnen. Du kannst aber quasi unendlich viele Pins für eine Folge erstellen, wenn du strategisch pinnst.

Der langfristige Vorteil: Dein Content arbeitet für dich

Das Schöne an Pinterest ist: Du baust dir einen Bestand auf, der weiter für dich arbeitet. Während deine Instagram-Posts vergänglich sind, können deine Pins auch nach Monaten noch neue Hörer bringen.

Stell dir vor, du hast 50 Podcast-Episoden mit jeweils 3–5 Pins beworben. Das sind 150–250 Pins, die alle für dich arbeiten und neue Menschen auf deinen Podcast aufmerksam machen können. Jeden einzelnen Tag.

Das bedeutet nicht, dass du sofort tausende Hörer generierst. Aber es bedeutet, dass du eine nachhaltige Strategie aufbaust, die mit der Zeit immer stärker wird.

Key Takeaways

  • Pinterest ist eine Suchmaschine und ideal für Evergreen-Podcast-Inhalte.
  • Pins können über Monate hinweg neue Hörer bringen.
  • Verlinke bevorzugt auf deine eigene Website statt direkt zu Spotify.
  • Wenige, klare Pin-Formate reichen völlig aus.
  • Geduld zahlt sich bei Pinterest langfristig aus.

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Eine lächelnde Frau mit Kopfhörern spricht an ihrem Schreibtisch in ein Mikrofon, das auf einem Computerbildschirm zu sehen ist. Ein großer deutscher Text lautet: "Warum dein Podcast und Pinterest das perfekte Match sind." Weitere Podcast-Tipps finden Sie unter www.kaleidocom.at.

Warum dein Podcast und Pinterest das perfekte Match sind 1