Aktualisiert: 5. Januar 2023

Influencer sind überwiegend auf Instagram bekannt. Ebenso auf TikTok und YouTube. Wusstest du, dass du auch auf Pinterest Influencer werden kannst? Erfahre hier die besten Tipps dazu.

Was ist ein Pinterest Influencer?

Ein Influencer auf Pinterest ist ein User, der mit Unternehmen und Marken zusammenarbeitet, um deren Produkte über Pinterest zu promoten.

Pinterest hat für diese Gruppe sogar einen eigenen Namen: Pinterest Creators.

Um diese Creators zu unterstützen, gibt es einige Dinge, die von Pinterest teilweise extra dafür eingeführt wurden:

  • An erster Stelle steht der Creator Codex. Er steht für einen freundlichen Umgang und setzt das Wohlbefinden an erste Stelle.
  • Die Creator Community wurde eingeführt, damit sich Creators austauschen können.
  • Idea Pins sind das ideale Format für nativen Content auf der Plattform.
  • Produkte können auch mit Affiliate-Links direkt am Pin verlinkt werden.
  • In Zusammenarbeit mit großen Brands werden auch von Pinterest große Creator direkt angesprochen.
  • Es gibt einen eigenen Creator Newsletter.
  • In den USA gibt es auch bereits ein Creator Rewards Programm, mit dem Creator direkt über Pinterest Geld verdienen können. (Anm.: für DACH steht noch kein Termin dafür fest – Stand September 2022, Stand Dezember 2022: das Creator Rewards Programm wurde eingestellt)

Denn je mehr Pins Creator erstellen, desto mehr wertvollen Content gibt es auf der Plattform zu entdecken.

Hierbei wird von Pinterest hauptsächlich auf Idea Pins gesetzt, da das Format keine externen Links zulässt (außer in Werbeanzeigen) und die User so auf der Plattform gehalten werden.

Darüber hinaus bieten Idea Pins mehr Möglichkeiten zur Kommunikation – dies geht wieder mehr in die Richtung Social Media.

Pinterest Creator werden

Damit du von Pinterest als Creator anerkannt wirst, musst du dem Creator Codex zustimmen.

Um auf den Creator Hub zuzugreifen, musst du ein Pinterest-Unternehmenskonto besitzen und mindestens einen Idea Pin erstellt haben. Nach der Anmeldung gelangst du zum Creator Hub, indem du dein Profil in der Pinterest-App für Mobilgeräte öffnest.

Auf dem Creator Hub kannst du dann:

  • Deine Analysen ansehen
  • Trends ermitteln
  • Neue Inhalte erstellen
  • Für deine Inhalte bezahlt werden (das gilt nur für qualifizierte Creators)
  • Über neue Funktionen auf dem Laufenden bleiben
auch interessant:  Wie viele Pinterest Boards sind zu viel?

Vorteile von Pinterest für Content Creators

Jede Plattform hat ihre Vorteile. Doch gerade auf Pinterest gibt es einige, die der Suchmaschine ein Alleinstellungsmerkmal geben.

  1. Eine positive Umgebung: Andere Kanäle sind bekannt für toxische Stimmungen und Challenges, die teilweise sogar tödlich enden. Nicht so auf Pinterest. Denn die Plattform möchte ein positiver Ort sein und bleiben.
  2. Langlebiger Content: Im Vergleich zu Plattformen, wo man fast ausschließlich neuen Content sieht, kann dein Pin sogar noch Monate und Jahre später Ergebnisse bringen, weil Pinterest in erster Linie eine Suchmaschine ist.
  3. Zwei Möglichkeiten, um Geld zu verdienen: Partnerschaften mit Marken und Shopable-Pins.

Das Tagging von normalen Pins ist in DACH bereits möglich, das Tagging von Idea Pins per Stand September 2022 leider noch nicht. Lies hier mehr dazu. >

Aktuell ist das Tagging von Idea Pins in diesen Ländern möglich.

Beispiele von Content Creators

Pinterest arbeitet selbst immer wieder mit Pinterest Creators zusammen. Hier ein paar Beispiele:

  • Hier kannst du mit Can der Koch gemeinsam das Kochen lernen. Mit seinen hilfreichen Küchenhacks lernst du neue Schnitttechniken, findest dich endlich in deinem Gewürzregal zurecht und vieles mehr!
  • Mach dein Leben schöner mit Ashley Forsson. Ihre Ideen und Hacks für zu Hause verschönern deinen Alltag und machen gute Laune.
  • 10-Wochen Selfcare Challenge mit Melissa Pond. Die Yoga-Lehrerin ist Content Creator für alles rundum Self Care für emotionale & hormonelle Balance nimmt dich auf eine 10-wöchige Selfcare-Reise bis zum Jahresende.

5 Schritte, um als Pinterest Creator zu starten

Die vorhin vorgestellten Schritte, um als Content Creator zu starten, sind die absoluten Basics. Um erfolgreich zu sein, wirst du ein wenig mehr tun müssen, als nur einen Idea Pin pro Monat zu erstellen.

So wirst du Pinterest Influencer

#1 Lege dir einen kostenlosen Business-Account an

Ein persönlicher Account ist für deinen Start als Content Creator nicht ausreichend. Denn nur mit einem Business-Account kannst du Idea Pins erstellen und auf Analytics zugreifen

#2 Kenne deine Zielgruppe

Wer ist deine Zielgruppe? Definiere diese. Denn nur so weißt du, was deine Wunschkunden interessiert und kannst passenden Content erstellen.

#3 Kenne die Suchwörter

Pinterest ist eine Ideen- & Inspirations-Suchmaschine. Daher solltest du wissen, welche Worte deine Zielgruppe verwendet, wenn sie nach bestimmten Ideen sucht.

auch interessant:  Was ist das Pinterest Verified Merchant Programm?

#4 Erstelle Pins & Idea Pins

Auf Pinterest kannst du deinen Content auch vermarkten, ohne dass du eine eigene Webseite hast. Das beliebteste Format für Creators sind Idea Pins. Idea Pins funktionieren ähnlich wie Reels, Stories oder TikTok. Sie werden außerdem von Pinterest stark gepusht.

Videos in Idea Pins sind ebenfalls empfehlenswert.

Wichtig ist, dass deine Inhalte einen Mehrwert bieten. Das ist der beste Weg, um auf Pinterest zu wachsen. Denn je wertvoller deine Inhalte sind, desto mehr Menschen werden damit interagieren. So erkennt der Algorithmus deinen Content auch als wertvoll an und zeigt ihn schneller den passenden Menschen.

#5 Hab Geduld

Auf Pinterest wirst du weder über Nacht reich, noch bekommst du zigtausend Follower. Wenn du Ergebnisse sehen möchtest, musst du Geduld haben und kontinuierlich dran bleiben.

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