
Du pinnst regelmäßig, deine Boards sind aufgeräumt, deine Beschreibungen enthalten Keywords und trotzdem kommt kaum jemand auf deiner Website an? Wenn du dich gerade wiedererkennst, kann ich dich beruhigen: Meistens steckt hinter ausbleibenden Klicks kein fehlender Fleiß, sondern eines von fünf ganz konkreten Problemen.
Pinterest funktioniert nicht, weil du „viel“ pinnst. Pinterest funktioniert, wenn deine Pins zur richtigen Suchabsicht passen, im Feed auffallen und auf eine Zielseite führen, die Besucherinnen klar weiterleitet.
In diesem Artikel zeige ich dir die fünf häufigsten Gründe, warum Pinterest keine Klicks bringt, und was du konkret ändern kannst.
Pinterest-Klicks steigern: 5 Probleme, die du zuerst lösen solltest
Ich prüfe seit Jahren Pinterest-Accounts von Selbstständigen und Kleinunternehmerinnen, und der Fehler liegt selten am fehlenden Willen.
Die meisten legen ihr Herzblut rein, pinnen regelmäßig, die Impressionen beginnen zu steigen und die Reichweite wächst.
Trotzdem kommen kaum Website-Klicks, keine Newsletter-Anmeldungen und keine Anfragen.
In solchen Fällen liegt das Problem meistens nicht daran, dass zu wenig gepinnt wird. Es liegt daran, dass Pinterest zwar Aufmerksamkeit erzeugt, aber der nächste Schritt nicht klar genug ist.
Manchmal ist der Pin-Titel zu allgemein. Manchmal passt das Keyword nicht zur Suchabsicht. Manchmal fällt das Design im Feed nicht auf. Und manchmal funktioniert der Pin sogar gut, aber die Zielseite verliert die Besucherin direkt nach dem Klick. Die Frage, die ich darum stelle, lautet: Welches der folgenden fünf Probleme trifft gerade auf dich zu?
Schnelldiagnose: Wo liegt dein Pinterest-Problem?
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Symptom |
Wahrscheinliches Problem |
Erste Lösung |
| Viele Impressionen, aber kaum Klicks | Deine Pin-Titel sind zu allgemein | Formuliere Titel mit einem klaren Ergebnisversprechen |
| Viele Klicks, aber keine Anfragen | Deine Zielseite hat keinen klaren nächsten Schritt | Ergänze ein Freebie, Formular oder Angebot |
| Pins werden kaum ausgespielt | Keyword, Design oder Thema passen nicht gut genug | Teste spezifischere Keywords und auffälligere Designs |
| Du bekommst Reichweite, aber keine passenden Besucher | Du sprichst die falsche Suchabsicht an | Nutze Longtail-Keywords mit konkreter Problemlösung |
| Nach zwei Monaten passiert wenig | Du bewertest Pinterest zu früh | Gib deiner Strategie mindestens sechs Monate Zeit |
Diese Tabelle hilft dir, schneller zu erkennen, wo du ansetzen solltest.
Denn Pinterest-Probleme sehen von außen oft ähnlich aus, haben aber unterschiedliche Ursachen.

Problem #1: Deine Pin-Titel wecken keine Neugier
Das ist das, was mir am häufigsten begegnet: Die Impressionen sehen ordentlich aus, vielleicht 10.000 oder sogar 50.000 im Monat, aber die Klicks auf die Website bleiben niedrig.
Das ist nicht automatisch ein Content-Problem. Sehr oft ist die Verpackung schuld daran.
Pinterest ist eine Suchmaschine mit starkem visuellen Anteil. User suchen gezielt, überfliegen die Ergebnisse und klicken auf den Pin, der ihnen die konkreteste Antwort verspricht. Die Zeitspanne, die du zur Verfügung hast, um den Scroll zu stoppen, wird immer kürzer!
Die Menschen denken nicht darüber nach, was das wohl sein soll auf deinem Pin. Sie scrollen einfach drüber hinweg.
Ein Titel wie: „Meine Branding Tipps“ ist kein starkes Versprechen. Das ist nur ein Etikett.
Besser wäre: „5 Branding-Tipps, mit denen du als Dienstleisterin hochwertiger wirkst“. Was und für wen.
Der Inhalt, zu dem der Pin führt, kann derselbe sein. Aber der zweite Titel zeigt sofort, warum sich der Klick lohnt.
Weitere Beispiele:
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Schwacher Pin-Titel |
Besserer Pin-Titel |
| Meine Website-Tipps | 7 Website-Fehler, die Dienstleisterinnen Anfragen kosten |
| Pinterest Marketing | Warum dein Pinterest keine Klicks bringt |
| Branding Ideen | So wirkt dein Branding professioneller, ohne austauschbar zu werden |
| Content Tipps | 10 Content-Ideen, die Vertrauen vor dem Erstgespräch aufbauen |
Die Lösung: Formuliere deine Pin-Titel so, dass sie ein konkretes Ergebnis in den Vordergrund stellen.
Nenne nicht nur das Thema, sondern liefere einen klaren Nutzen!
Frag dich bei jedem Pin: Warum sollte eine fremde Person genau jetzt auf diesen Pin klicken?
Wenn du darauf keine klare Antwort hast, ist der Titel wahrscheinlich noch zu schwach.
Problem #2: Du sprichst die falsche Suchintention an
Nicht jedes Keyword bringt dich weiter. Manche Keywords zeigen, dass jemand sich nur inspirieren lässt. Andere zeigen, dass jemand gerade aktiv nach einer Lösung sucht.
Das ist ein wichtiger Unterschied. Ein breites Keyword wie: „Markenfotografie“ kann viele Impressionen bringen. Aber es sagt noch wenig darüber aus, was die Person wirklich will.
Sie könnte Inspiration suchen, Anbieterinnen vergleichen oder einfach Bilder sammeln.
Ein spezifischeres Keyword wie: „Was ziehe ich zu einem Markenfoto-Shooting an?“ zeigt eine viel klarere Absicht. Diese Person bereitet sich vermutlich aktiv auf ein Shooting vor oder steht kurz davor, eines zu buchen. Für Dienstleisterinnen sind solche Longtail-Keywords besonders wertvoll, weil sie näher an einer Entscheidung liegen.
Beispiele:
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Breites Keyword |
Spezifischeres Longtail-Keyword |
| Webdesign | Website-Aufbau für Coaches |
| Branding | Branding-Tipps für selbstständige Frauen |
| Pinterest Marketing | Warum Pinterest keine Website-Klicks bringt |
| Business Fotos | Outfit-Ideen für Markenfoto-Shooting |
| Social Media Strategie | Content-Plan für Dienstleisterinnen |
Wenn deine Pins nur breite Themen-Keywords bedienen, bekommst du vielleicht Reichweite, aber nicht unbedingt passende Klicks.
Die Lösung: Kombiniere zu jedem breiten Keyword mindestens ein spezifisches Longtail-Keyword.
Zum Beispiel:
- Pinterest Marketing + Pinterest Klicks steigern
- Branding + Branding für Dienstleisterinnen
- Webdesign + Website bringt keine Anfragen
- Content Marketing + Blogideen für Coaches
So sprichst du nicht nur Menschen an, die sich allgemein interessieren, sondern auch diejenigen, die schon ein konkretes Problem lösen wollen.

Wir haben dazu in der Smart Pinning Society unlängst ein Webinar gemacht, in dem wir ausführlich erklärt haben, wie Suchintention, die unterschiedlichen Keyword-Typen, Boards und Pins zusammenspielen sollten. Die Aufzeichnung findest du im Smart Pinning Safe. >
Problem #3: Dein Pin-Design geht im Feed unter
Pinterest lebt von Bildern. In der Flut an vertikalen Grafiken bleiben nur bestimmte Designs hängen.
Das bedeutet nicht, dass jeder Pin laut, bunt oder überladen sein muss. Im Gegenteil! Viele KI-erstellte Pins fluten gerade meinen Feed und die sind definitiv zu überladen. Das Auge kann hier nirgends hängenbleiben, das Gehirn bekommt keinen Anker, darum wird weitergescrollt.
Deine Pin-Grafik muss innerhalb von Millisekunden verständlich sein. Und zwar, ohne dass man darüber nachdenken muss.
Was häufig nicht funktioniert:
- generische Stockfotos
- durchgehend weiße Hintergründe ohne Kontrast
- Text, der auf dem Handy kaum lesbar ist
- zu kleine Schrift
- zu viele Wörter auf einem Pin
- Designs, die auch von jedem anderen stammen könnten
Gerade der mobile Blick ist wichtig. Über 80 % entdecken deine Pinterest-Inhalte am Smartphone.
Wenn dein Text dort kaum lesbar ist, wird dein Pin sehr wahrscheinlich übersehen.
Was besser funktioniert:
- klare, große Textüberlagerung
- ein (1!) konkretes Ergebnis im Pin-Text
- starke Kontraste
- wiedererkennbare Farben
- echte Fotos oder Bilder mit Persönlichkeit
- Gesichter, wenn es zu deiner Marke passt
Ein schwacher Pin sagt zum Beispiel: „Pinterest Tipps“
Ein stärkerer Pin sagt: „Warum du Pinterest-Impressionen bekommst, aber keine Klicks“
Der zweite Pin spricht ein konkretes Problem an. Die User erkennen sich schneller wieder und haben einen Grund zu klicken.
Mach einen kurzen Selbsttest: Ruf deine letzten zehn Pins auf und frag dich ehrlich: Würde ich selbst darauf klicken, wenn mir dieser Pin im Feed begegnet?
Wenn deine Antwort „vielleicht“ oder „eher nicht“ lautet, solltest du zuerst am Design arbeiten, bevor du die gesamte Keyword-Strategie infrage stellst. Denn selbst das beste Keyword hilft wenig, wenn der Pin visuell übersehen wird.
Wenn du Hilfe beim Pin-Design brauchst, dann hol dir meinen CustomGPT, die PinAlyse! >
Problem #4: Deine Zielseite lässt Besucher ins Leere laufen
Dieses Problem ist besonders tückisch, denn die Pinterest-Zahlen sehen dabei oft gut aus. Die Impressionen steigen und Klicks kommen. Aber auf der Website passiert danach nichts.
Du bekommst keine Newsletter-Anmeldung, keine Anfrage und schon gar keine Buchung. Es wird auch keine weitere Seite besucht.
Dann liegt das Problem meistens nicht bei Pinterest, sondern bei dem, was nach dem Klick passiert!
Besucherinnen kommen mit einer konkreten Erwartung auf deine Website. Sie wollen meist die Lösung für ihr Problem (oder die Antwort auf ihre Frage).
Wenn sie dort nur einen Blogbeitrag lesen, aber keinen klaren nächsten Schritt sehen, verschwinden sie wieder. Pinterest bringt Menschen bis vor deine Tür. Damit sie ins Wohnzimmer kommen, das muss deine Website übernehmen.
Jede Seite, auf die du von Pinterest aus verlinkst, braucht deshalb genau einen klaren nächsten Schritt.
Das kann sein:
- ein Freebie
- ein Newsletter-Opt-in
- ein Terminlink
- eine Warteliste
- ein Mini-Training
- ein Quiz
- ein Kontaktformular
- ein passendes Angebot/Produkt
Wichtig ist: Dieser nächste Schritt sollte nicht irgendwo versteckt sein. Er sollte früh sichtbar sein, idealerweise im oberen Bereich der Seite und zusätzlich noch einmal am Ende des Beitrags. Ich empfehle auch immer, verschiedene Varianten zu nutzen. Der nächste Schritt kann natürlich im Text eingebettet sein und auch am Ende oder zwischendurch über eine Grafik.
Beispiel:
Wenn dein Blogbeitrag heißt: „Warum dein Pinterest keine Klicks bringt“, könnte dein nächster Schritt lauten: „Hol dir die Webinar-Aufzeichnung im Smart Pinning Safe und prüfe, ob deine Pins zur Suchintention deiner Wunschkunden passen.“
Oder: „Buche ein Pinterest-Consulting und erfahre, welche drei Stellschrauben du bei deinem Account zuerst verbessern solltest.“
Ein guter Blogbeitrag informiert. Eine gute Zielseite führt weiter. Wenn deine Pinterest-Besucherinnen nach dem Lesen nicht wissen, was sie als Nächstes tun sollen, ist der Klick zwar gewonnen, aber die Conversion verloren.
Problem #5: Du hast Pinterest zu wenig Zeit gegeben
Das hörst du vielleicht nicht gern, trotzdem gehört es dazu: Pinterest startet oft langsamer als andere Plattformen. Pinterest ist kein Social-Feed, bei dem ein Beitrag heute sichtbar ist und morgen wieder verschwunden.
Pinterest funktioniert wie eine visuelle Suchmaschine. Inhalte können über längere Zeit gefunden werden, brauchen aber auch Zeit, um eingeordnet und ausgespielt zu werden.
In den ersten Wochen passiert oft wenig. Pinterest muss verstehen, worum es in deinen Inhalten geht, welche Suchanfragen passen und welche Nutzerinnen mit deinen Pins interagieren.
Bei vielen Accounts zeigen sich die ersten stabileren Muster erst nach mehreren Monaten.
Das bedeutet nicht, dass du sechs Monate lang blind weitermachen solltest. Aber es bedeutet, dass du Pinterest nicht nach zwei oder drei Wochen bewerten kannst.
Eine realistischere Erwartung ist:
- In den ersten Wochen: Inhalte veröffentlichen, testen, Muster beobachten
- Nach zwei bis drei Monaten: erste Themen, Designs und Keywords vergleichen
- Nach vier bis sechs Monaten: belastbarer prüfen, was funktioniert
- Nach sechs Monaten: Strategie gezielt anpassen, wenn keine Entwicklung sichtbar ist
Manche Pins entwickeln sich sogar deutlich später zu Dauerläufern, wenn das Thema langfristig gesucht wird. In der Smart Pinning Society hatten wir ein sehr extremes Beispiel, dass Pins zu einem bestimmten Thema sogar erst im Jahr darauf Fahrt aufgenommen haben. Dafür dann aber richtig!
Die meisten geben zu früh auf. Oft genau dann, wenn Pinterest gerade anfängt, Daten zu sammeln und erste Muster zu erkennen.
Wenn du weniger als vier Monate konstant dabei bist, gib deiner Strategie noch Zeit.
Wenn du nach sechs Monaten echter Konstanz gar keine Bewegung siehst, dann solltest du nicht einfach mehr pinnen. Dann solltest du die fünf Punkte aus diesem Artikel systematisch prüfen.
Wann Pinterest nicht dein bester Kanal ist
Pinterest kann sehr gut funktionieren, aber nicht für jedes Angebot und nicht in jeder Situation.
Du siehst gerade einen Platzhalterinhalt von Kaleidocom. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicke auf den Button unten. Bitte beachte, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weniger geeignet ist Pinterest, wenn:
- du sehr schnelle Leads innerhalb weniger Tage erwartest (dann nutze Werbeanzeigen!).
- dein Angebot kaum visuell erklärbar ist.
- deine Zielgruppe nicht nach Inspiration, Planung oder Problemlösungen sucht.
- du keine Website oder keine klaren Zielseiten hast.
- du keine Geduld für langfristigen Evergreen-Traffic mitbringst
Stefanie hat in ihrem Blogbeitrag eine Entscheidungshilfe, ob Pinterest für dich geeignet ist. >
Pinterest eignet sich besonders gut für Themen, bei denen Menschen planen, vergleichen, speichern und später handeln.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Branding
- Webdesign
- Fotografie
- Coaching
- Onlinekurse
- Content Marketing
- Hochzeiten
- Interior
- DIY
- Reisen
- Rezepte
- Lifestyle-Themen
Und natürlich Online-Shops! Lies hier den Leitfaden für Onlineshops. >
Für Dienstleisterinnen ist Pinterest vor allem dann spannend, wenn Blogartikel, Freebies oder Angebotsseiten vorhanden sind, auf die Pins sinnvoll verlinken können.
Pinterest ersetzt keine klare Positionierung, keine gute Website und kein passendes Angebot. Es verstärkt das, was bereits strategisch gut vorbereitet ist.
Fazit: Pinterest ist eine Suchmaschine, kein Social Feed
Pinterest funktioniert, sobald du die Plattform nicht wie Instagram behandelst.
Es geht nicht darum, ständig präsent zu sein oder täglich spontan etwas zu posten. Es geht darum, suchbare Inhalte zu erstellen, klare Probleme anzusprechen und Nutzer auf eine passende Zielseite zu führen.
Wenn dein Pinterest keine Klicks bringt, liegt es meistens an einem dieser fünf Punkte:
- Deine Titel machen nicht neugierig genug.
- Deine Keywords treffen nicht die richtige Suchabsicht.
- Dein Design fällt im Feed nicht auf.
- Deine Zielseite führt nicht weiter.
- Oder du hast Pinterest zu früh bewertet.
Die gute Nachricht: Alle fünf Probleme lassen sich beheben. Wähle den Punkt aus, der am stärksten auf deine aktuelle Situation zutrifft, und starte genau dort. Pinterest muss nicht kompliziert sein. Aber du brauchst Klarheit, Geduld und eine Strategie, die über bloßes Pinnen hinausgeht. –
FAQ
Wie lange dauert es, bis Pinterest Klicks bringt?
Pinterest braucht Zeit. In den ersten Wochen werden Inhalte oft erst getestet und eingeordnet. Häufig lassen sich nach einigen Monaten bessere Muster erkennen. Eine faire Bewertung ist meist erst nach vier bis sechs Monaten konsequenter Umsetzung sinnvoll.
Reicht es, regelmäßig zu pinnen?
Nein. Regelmäßigkeit ist nur die Basis. Entscheidend sind auch Pin-Titel, Keywords, Design, Suchintention und die Zielseite hinter dem Pin.
Warum bekomme ich Pinterest-Impressionen, aber keine Klicks?
Viele Impressionen ohne Klicks deuten oft darauf hin, dass dein Pin zwar ausgespielt wird, aber kein klares Klickversprechen enthält. Häufig sind Titel zu allgemein, Designs zu unauffällig oder Keywords zu breit gewählt.
Welche Pinterest-Keywords sollte ich verwenden?
Nutze eine Mischung aus breiten Keywords und spezifischen Longtail-Keywords. Breite Keywords bringen Reichweite, Longtail-Keywords sprechen oft Nutzerinnen mit konkreterem Problem oder höherer Handlungsbereitschaft an.
Was ist wichtiger: Pin-Design oder Keyword?
Beides ist wichtig. Das Keyword hilft Pinterest, deinen Inhalt einzuordnen. Das Design entscheidet mit darüber, ob Menschen bei deinem Pin das Scrollen stoppen und klicken.
Was sollte auf meiner Zielseite stehen?
Deine Zielseite sollte die Erwartung aus dem Pin erfüllen und einen klaren nächsten Schritt anbieten. Das kann ein weiterer passender Blogartikel, ein Freebie, ein Newsletter-Opt-in, ein Kontaktformular, ein Terminlink oder ein passendes Angebot sein.
Was mache ich, wenn ich schon sechs Monate konsequent pinne und trotzdem nichts passiert?
Dann solltest du deine Strategie systematisch prüfen. Schau dir zuerst Titel, Keywords, Design und Zielseiten an. Wenn dort keine klare Verbindung zwischen Suchanfrage, Pin-Versprechen und nächstem Schritt besteht, bremst dich wahrscheinlich ein strukturelles Problem aus. Ich unterstütze dich in einem Consulting gerne dabei!
Key Takeaways
- Viele Pinterest-Impressionen bedeuten noch nicht automatisch Website-Klicks. Entscheidend sind Titel, Suchintention, Design und Zielseite.
- Pin-Titel sollten ein konkretes Ergebnis versprechen, nicht nur das Thema des Blogposts wiederholen.
- Breite Keywords bringen Reichweite, aber Longtail-Keywords treffen oft eine klarere Kauf- oder Handlungsabsicht.
- Jede Pinterest-Zielseite braucht einen sichtbaren nächsten Schritt, zum Beispiel ein Freebie, Formular oder Angebot.
- Pinterest braucht Geduld und eignet sich besser für nachhaltigen Evergreen-Traffic als für schnelle Sofort-Leads.
Dein nächster Schritt
Prüfe jetzt deine letzten zehn Pins und markiere jeden Pin mit einem dieser fünf Probleme:
- Titel zu allgemein
- Suchintention zu breit
- Design zu unauffällig
- Zielseite ohne klaren nächsten Schritt
- Zu früh bewertet
Fang mit dem Problem an, das am häufigsten vorkommt. Genau dort liegt wahrscheinlich dein größter Klick-Hebel.
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